Rajko Kravanja lobt Verhalten der Castrop-Rauxeler Bevölkerung in der Corona-Krise

Interview

Bürgermeister Rajko Kravanja erlebt eine große Hilfsbereitschaft der Castrop-Rauxeler Bevölkerung im Kampf gegen das Coronavirus. Es gebe aber auch Unbelehrbare, gegen die man vorgehen müsse.

Castrop-Rauxel

, 19.03.2020, 05:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bürgermeister Rajko Kravanja lobt die Castrop-Rauxeler Bevölkerung für ihre große Solidarität in der Corona-Krise.

Bürgermeister Rajko Kravanja lobt die Castrop-Rauxeler Bevölkerung für ihre große Solidarität in der Corona-Krise. © Jens Lukas

Bürgermeister Rajko Kravanja hat sich im Video-Interview mit RuhrNachrichten.de sehr lobend über das Verhalten der Castrop-Rauxeler Bevölkerung während der Corona-Krise geäußert. „Wir erleben eine große Welle der Solidarität“, sagte Kravanja.

Beispielsweise merke er, dass viele Castrop-Rauxeler den Geschäftsleuten in der Europastadt helfen wollten, indem sie gezielt dort einkaufen. „Ja, ich muss meinem Geschäft in meiner Stadt helfen“ – das sei die Stimmung, die er spüre, erklärte der Bürgermeister.

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Als positiv empfinde er auch, wie gut in der Stadtverwaltung das Arbeiten im „Home office“ klappe. „Das muss jetzt einfach funktionieren und alle ziehen an einem Strang.“ Deshalb, so Kravanja, sei er auch zuversichtlich, dass die Verwaltung normal weiterarbeiten könne – „zumindest Stand heute“. Verzögerungen in Teilbereichen wolle er aber nicht ausschließen.

Ab Donnerstag drohen Bußgelder

Kravanja kündigte weiterhin an, dass notfalls ab sofort auch Bußgelder verhängt werden müssten, wenn sich Menschen etwa nicht an das Spielplatz-Verbot hielten. Zur Höhe des Bußgeldes äußerte sich Kravanja nicht: „Es hängt davon ab, wie kooperativ jemand ist, ob jemand mitspielt, ob er versehentlich gegen ein Verbot verstößt.“ Allerdings müsse es für Unbelehrbare spürbare Bußgelder geben, weil sie „die Gesundheit aller“ gefährden.

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