So sieht die Emscher heute noch aus in Castrop-Rauxel. Künftig wird sie bis auf die rechts und links zu erkennenden Wiesenbereiche, die sogenannte Berme, ragen.
So sieht die Emscher heute noch aus in Castrop-Rauxel. Künftig wird sie bis auf die rechts und links zu erkennenden Wiesenbereiche, die sogenannte Berme, ragen. © Thomas Schroeter (A)
Unesco-Weltkulturerbe

Lange Debatte und Beschluss zu Beton-Emscher und Weltkulturerbe Ruhrgebiet

Ist es ein Missverständnis oder eine Zementierung der Beton-Emscher in Castrop-Rauxel? Der Stadtrat hat einen Grundsatzbeschluss zur Frage nach der Bewerbung als Unesco-Weltkulturerbe gefasst.

Dietmar Witte, früher Fotostudio-Inhaber und wohnhaft an der Emscherstraße in Ickern, setzt sich dafür ein, dass die Politik einschreitet. Es geht um den möglichen Erhalt eines betonierten Teilstücks der Emscher. Seinem Verständnis nach solle zementiert werden, dass der Emscherabschnitt zwischen Wasserkreuz und Hochwasserrückhaltebecken im Gegensatz zum restlichen Hauptlauf durchs Ruhrgebiet im Betonbett als Zeugnis der Vergangenheit erhalten bleibe. Das möchte Witte nicht. „Wir haben uns auf eine neue Emscher gefreut! Der Beschluss muss verhindert werden“, fordert Witte.

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Gebürtiger Münsterländer, Jahrgang 1979. Redakteur bei Lensing Media seit 2007. Fußballfreund und fasziniert von den Entwicklungen in der Medienwelt der 2010er-Jahre.
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