Lange Straße: Das sagt die Bundes-Bauministerin

Soziale Stadt Habinghorst

Knapp zwei Monate vor Wiedereröffnung der Lange Straße am 3. Mai macht sich Aufbruchstimmung rund um das Herz von Habinghorst breit. "Da ist wieder Engagement zu spüren im Stadtteil", berichtete Bürgermeister Johannes Beisenherz am Montag Bundes-Bauministerin Barbara Hendricks. Doch war die SPD-Politikerin wirklich überzeugt?

HABINGHORST

, 09.03.2015, 18:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Lange Straße: Das sagt die Bundes-Bauministerin

Bundes-Bauministerin Barbara Hendricks (3.v.r.) beim Gang über die Lange Straße mit allen Akteuren.

Die SPD-Politikerin war am Nachmittag auf Einladung des heimischen SPD-Abgeordneten Frank Schwabe rund eine Stunde vor Ort, um sich ein Bild zu machen von den baulichen Veränderungen und den sozialen Aktivitäten im Rahmen des Projektes "Soziale Stadt Habinghorst". Es ermöglicht, dass bis Ende 2016 rund 5,5 Millionen Euro in das Fördergebiet rund um die zentrale Achse Lange Straße fließen. Vielleicht sogar noch darüber hinaus. "Wir haben gute Chancen, dass wir es auch darüber hinaus noch erhalten können", erklärte Bürgermeister Johannes Beisenherz.

Lob für neuen Bürgerverein

"Das ist gelungen und es überzeugt mich", fasste die Ministerin anschließend ihre Eindrücke zusammen. Gleichzeitig wies sie darauf hin, dass sie als Bauministerin bestimmte Aktivitäten nur zeitlich begrenzt fördern könne, anschließend die Bürger ihren Stadtteil selbst "zurückerobern" müssten. In diesem Zusammenhang lobte sie den neu gegründeten Bürgerverein, der fortan die Basis biete, um sich aktiv gestalterisch einzumischen.

Zuvor hatten der Ministerin Stadtentwickler Martin Oldengott und Mike Schumacher vom Stadtteilbüro im Stenogramm das Projekt erläutert und dabei ebenfalls eine positive Zwischenbilanz gezogen. Im Hinblick auf die zahlreichen ehrenamtlichen Aktivitäten meinte Oldengott: "Dieser Prozess ist unbezahlbar."

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Bundes-Bauministerin zu Gast in Habinghorst

Bundesbauministerin Barbara Hendricks besuchte am Montag die Lange Straße in Habinghorst, um sich über das Projekt Soziale Stadt zu informieren.
09.03.2015
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Barbara Hendricks im SPD-Parteibüro mit (v.l.) MdB Frank Schwabe, Bürgermeister-Kandidat Rajko Kravanja und Bürgermeister Johannes Beisenherz.© Foto: Michael Fritsch
Vor dem SPD-Parteibüro.© Foto: Michael Fritsch
Die Polizei zeigte beim Hendricks-Besuch Präsenz.© Foto: Michael Fritsch
Barbara Hendricks als Zuhörerin im Stadtteilbüro.© Foto: Michael Fritsch
Stadtentwickler Martin Oldengott (l.) und Stadtteilmanager Manfred Herold bei der Präsentation des Projektes Soziale Stadt im Stadtteilbüro.© Foto: Michael Fritsch
Beim Betreten des HadeBe mit Bürgermeister Johannes Beisenherz (l.) und MdB Frank Schwabe.© Foto: Michael Fritsch
Beim Bingo-Spiel mit Thomas Frauendienst und Angelika Harms.© Foto: Michael Fritsch
Zeit für eine Tasse Kaffee muss sein.© Foto: Michael Fritsch
Im intensiven Gespräch mit Konstantinos Boulbos.© Foto: Michael Fritsch
Beim Gang über die Straße mit allen Akteuren.© Foto: Michael Fritsch
Bei der Begrüßung durch Pizza-Bäcker Luigi (Gino) Iannantouno.© Foto: Michael Fritsch
Im Gespräch mit Kaufmann Adil Tamouh.© Foto: Michael Fritsch
Kosta Boulbous schießt ein Erinnerungsfoto mit Architekt Klaus Winkelmann.© Foto: Michael Fritsch
Erinngerungsfoto mit Kaufmann Adil Tamouh (M.).© Foto: Michael Fritsch
Schlagworte Castrop-Rauxel

Konstantinos Boulbos, Vorsitzender der Griechischen Gemeinde und einer der privaten Großinvestoren in Castrop-Rauxel, nutzte die Gelegenheit, um Barbara Hendricks den hohen Bedarf für altersgerechte Wohnungen zu verdeutlichen. Diese erwiderte, dass man die Entwicklung im Blick habe und durch ein Programm "Aufzug statt Auszug" den Anbau von Fahrstühlen auch bei dreistöckigen Gebäuden fördern wolle. 

Für den neuen stellvertretenden inwerb-Vorsitzenden Jörg Binder wird es höchste Zeit, dass die Lange Straße wieder öffnet: "Statt einem haben wir anderthalb Jahre gebraucht", stellte er klar.

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