Lernen von Profis: Jetzt kann man Beatboxer oder Breakdancer werden

Akademie Radio Ruhrpott

Kevin O‘Neal ist einer der besten des Landes: Der Musiker ist als Beatboxer Teil des Ensembles des Ruhricals Radio Ruhrpott. Nun geben Mitglieder des Teams ihr Können weiter. Kostenlos.

Castrop-Rauxel

, 26.07.2021, 15:38 Uhr / Lesedauer: 2 min
Kevin O’Neal ist Beatboxer. Er arbeitet wirkt als Musiker im „Ruhrical“ mit und ist jetzt Lehrkraft der neuen „Akademie Radio Ruhrpott“.

Kevin O’Neal ist Beatboxer. Er arbeitet als Musiker im „Ruhrical“ mit und ist jetzt Lehrkraft der neuen „Akademie Radio Ruhrpott“. © Angelina Zander

Beatboxen beeindruckt vor allem junge Menschen: Mit dem Mund, dem Rachen, dem Hals Geräusche machen, die sich zu einem Rhythmus entwickeln und klingen wie ein ganzes Schlagzeug – das ist eine Kunst. Die beherrscht Kevin O’Neal aus Dortmund wie kaum ein anderer.

Er verdient damit unter anderem als Teil des Ensembles von „Radio Ruhrpott“, dem als „Ruhrical“ bezeichneten Musical aus Castrop-Rauxel, sein Geld. Wenn im Laufe des Stückes das Steigerlied erklingt und er es im Verlauf des Stücks mit seinen Beats anheizt, dann erreicht das Musical einen seiner Stimmungs-Höhepunkte.

Basecamp am Europaplatz ab Donnerstag

Nun will Kevin O‘Neal sein Wissen und sein Talent weitergeben: Er will Kindern und Jugendlichen als einer von drei Künstlern in der neuen „Akademie“ von Radio Ruhrpott das Beatboxen beibringen. Am Donnerstag (29.7.) beginnt der erste Kurs am Europaplatz in Castrop-Rauxel: In der Stadthalle kann man von 12 bis 14 Uhr mitmachen. Ab 14 Uhr folgt ein Kurs Breakdance mit Luke Romero, ab 16 Uhr ein Rhythmus-Workshop mit Marc Pawlowski.

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In den Kursen sind nur noch wenige Plätze frei. 8 bis 18 Jahre alt sollte man sein und sich per E-Mail und einen Platz bewerben. Auch das städtische Jugendzentrum BoGi’s unterstützt die Aktion, die sich auch in den Herbstferien fortsetzen soll, bei gutem Anklang auch zwischen den Ferien einmal in der Woche nachmittags im BoGi’s in der Altstadt.

Zusammenarbeit mit der Stadt, Geld von Sponsor

Und wer bezahlt das? „Wir haben die Coaches für die Workshops gewonnen und bezahlten sie über ein Startkapital, das wir als Radio Ruhrpott in Zusammenarbeit mit ein paar Unterstützern dafür freigemacht haben“, sagt Michael Kloßek, Geschäftsführer des Ruhricals. „Wenn es gut läuft, hoffen wir, dass sich noch mehr Leute anschließen. Eventuell wird dann sogar eine Dauereinrichtung daraus.“

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Dabei halte man konsequent die Abstands- und Hygiene-Regeln ein, verspricht er. Sollte einer der Kurse so viel Zulauf bekommen, dass man Absagen erteilen muss, werde man über einen zweiten Kurstag nachdenken. Vielleicht könne man dann auch nach Altersgruppen sortieren: einen für jüngere, einen für ältere Interessenten.

So meldet man sich an

„Wir machen einen Kurs nicht leichtsinnig einfach größer“, sagt Kloßek. Die Kinder können sich selbst bewerben, müssen aber vorher mit den Eltern sprechen und entsprechende Teilnahme-Formulare ausfüllen und unterschreiben. Anmelden für die drei Kurse kann man sich jetzt noch per E-Mail an akademie@radioruhrpott.de. Bitte das Name, Alter und die Adresse angeben und eine Einverständniserklärung der Eltern für Pressefotos mitbringen.

Mehr Infos: radioruhrpott.de/radio-ruhrpott-akademie

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