Mehr Personal soll die Sicherheit erhöhen

Silvesterfeuerwerk

Der Jahreswechsel steht bevor und ab heute dürfen Feuerwerkskörper im Einzelhandel verkauft werden. Die bunten Verpackungen täuschen allerdings oft über den gefährlichen Inhalt hinweg.

CASTROP-RAUXEL

von Von Max Rolke

, 28.12.2010, 15:54 Uhr / Lesedauer: 2 min
Marktleiterin Michaela Seitz ist auf den Verkaufsstart der Feuerwerkskörper bestens vorbereitet: Die Lager sind voll.

Marktleiterin Michaela Seitz ist auf den Verkaufsstart der Feuerwerkskörper bestens vorbereitet: Die Lager sind voll.

Auch für die Rettungsdienste ist der 31. Dezember in jedem Jahr ein Tag mit hohem Arbeitsaufkommen. Auch wenn im letzten Jahr relativ wenig Verletzungen durch den falschen Gebrauch von Feuerwerkskörpern auftraten, hat die Feuerwehr genug zu tun, meint Jürgen Schmidt. „Die meisten Einsätze haben wir wegen so genannten hilflosen Personen. Das sind Menschen, die zu viel Alkohol getrunken haben. Nur fünf Einsätze haben wir wegen Missbrauch von Feuerwerkskörpern.“ Damit sich die Zahl auch in diesem Jahr nicht erhöht, warnt die Feuerwehr vor dem falschen Umgang mit der Pyrotechnik.

Im Einzelhandel hingegen freut man sich auf Silvester. Die Lager sind mit ausreichend Feuerwerksartikeln gefüllt, zeigt Marktleiterin Michaela Seitz das Lager des Center Shops: „Wir haben zwei Paletten und es wird noch eine nachgeliefert.“ Raketen, Chinaböller und verschiedene Sortimente an Pyrotechnik stapeln sich in dem kleinen Lagerraum des Center Shops bis unter die Decke. Die Marktleiterin ist sich aber dennoch sicher, dass die Ware schnell verkauft wird. „Die beliebtesten Artikel sind die Raketensortimente. Da ist für jeden etwas dabei. Die Männer haben etwas Lautes zum Knallen und für die Frauen ist Schönes und Buntes mit dabei“, lacht Michaela Seitz. Sogar für die kleinsten Silvesterfreunde gibt es etwas in diesem Sortiment: Kindgerechte Knallerbsen, die man nicht mal anzünden muss und Wunderkerzen, die ohne einen lauten Knall abbrennen.

Klasse II Feuerwerkskörper sind für Kinder nämlich tabu und dürfen nur von Personen über 18 Jahren abgebrannt werden. „Da achten wir beim Verkauf auch sehr streng drauf. Wir werden sogar zwei Mitarbeiter an die Kassen setzen. Einer kassiert und der andere kontrolliert die Ausweise, die wir uns von jedem vorlegen lassen, der Feuerwerksartikel kaufen möchte“, erklärt die Leiterin des Center Shops.

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