Coronavirus

Mehrere Corona-Fälle an Castrop-Rauxeler Schule

An einer Castrop-Rauxeler Schule sind drei Schüler positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Kontaktpersonen der Betroffenen gehen nun in 14-tägige Quarantäne.
An dieser Castrop-Rauxeler Schule wurden mehrere Coronafälle gemeldet.
An dieser Castrop-Rauxeler Schule wurden mehrere Coronafälle gemeldet. © Jonas Hildebrandt

Am Adalbert-Stifter-Gymnasium sind drei Schülerinnen und Schüler positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nach den neuen Quarantäne-Regeln für Nordrhein-Westfalen bedeutet das aber nicht, dass nun ganze Klassen in Quarantäne müssen – sondern nur Kontaktpersonen. Wie Schulleiter Joachim Höck erklärt, gehen die drei positiven Fälle in die Jahrgangsstufen 6 und 7. Insgesamt seien am ASG momentan 20 Kinder in Quarantäne. Nicht alle Quarantäne-Fälle stünden in Zusammenhang mit dem Ausbruch, auch die Reiserückkehrer zählen zu den 20 Fällen. Die Kinder in Quarantäne werden zu Hause beschult.

Für die vom Ausbruch betroffenen Klassen bedeutet das, dass die Kinder, deren Selbsttests positiv gewesen sind, jetzt einen PCR-Test machen müssen. Wenn auch dieser Test positiv ist, dann müssen alle Kontaktpersonen der Betroffenen in Quarantäne bleiben. Ist der PCR-Test negativ, können die Kinder zurück in die Schule. Auch die Kontaktpersonen müssen einen PCR-Test machen. Ist der PCR-Test des vermeintlichen Coronafalls und der der Kontaktperson negativ, dann können auch die Kontaktpersonen wieder in die Schule.

Welche Kinder als Kontaktpersonen gelten, sei nicht immer gleich, erklärt Kreissprecherin Svenja Küchmeister: „Das hängt von vielen Dingen ab. Wurden immer die Masken getragen? Wurde gelüftet? Wie eng beisammen waren die Kinder?“ Bei jedem Fall wird deswegen individuell entschieden welche Kinder in Quarantäne müssen.

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