Micky Beisenherz: Ich will Castrop-Rauxels Bürgermeister werden

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Micky Beisenherz, Fernsehmoderator und Autor für verschiedene TV-Formate, hat auf Twitter erklärt, für die SPD in Castrop-Rauxel als Bürgermeister kandidieren zu wollen. Was steckt dahinter?

Castrop-Rauxel

, 24.08.2020, 12:34 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Hörfunk- und Fernsehmoderator Mickey Beisenherz möchte Bürgermeister von Castrop-Rauxel werden. Das erklärte er zumindest auf seinem Twitter-Profil. Der gebürtige Castrop-Rauxeler ist der Neffe des ehemaligen Castrop-Rauxeler Bürgermeisters Johannes Beisenherz.

Mit seinem Tweet vom 23.8. sorgte Micky Beisenherz auf Twitter für Verwirrung. Er schreibt in dem Tweet:

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Micky Beisenherz postet den Tweet mit einem Bild von sich im Freien mit einem Bierkrug in der Hand und offenbar im Bademantel, aufgenommen in Going am Wilden Kaiser in Österreich.

Anscheinend befindet sich der heute in Hamburg wohnende Beisenherz, der am Adalbert-Stifter-Gymnasium sein Abi gemacht hat, dort im Urlaub. Seine Ankündigung, für die SPD in Castrop-Rauxel Bürgermeister werden zu wollen, stößt in den Kommentaren auf große Belustigung und teilweise Verwirrung.

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„Wissen die das?", fragt etwa einer der Kommentarschreiber unter dem Tweet. Die meisten nehmen diesen Vorstoß jedoch nicht ernst. Einer der User schreibt: „Nur wenn es dann mit Gleichgesinnten in blauen Hemden Fotos hinter behussten Stehtischen von dir gibt!" und nimmt damit Bezug auf den Wahlkampfauftritt von Armin Laschet in Castrop-Rauxel. Bei dem Besuch hatte sich der NRW-Ministerpräsident mit ausschließlich männlichen Bürgermeisterkandidaten im Wald ablichten lassen.

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Der Nutzer Bastian Scherbeck sorgt sich ironisch um den eigentlichen Bürgermeisterkandidaten der SPD, Rajko Kravanja: „Wie Rajko Kravanja das wohl finden wird ? ;-)"

Ein anderer Kommentarschreiber sieht die Parallelen zu anderen Komikern, die sich für Ämter in der SPD beworben haben: „Lutz van der Horst, Jan Böhmermann und nun Micky Beisenherz. Ich sehe da eine langfristige Strategie". Jan Böhmermann hatte im letzten Jahr für die SPD-Parteispitze kandidieren wollen der Heute-Show-Komiker Lutz van der Horst war "aus Mitleid" in die SPD eingetreten.

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Die Ankündigung von Micky Beisenherz kann übrigens getrost als ein kleiner Scherz verstanden werden. Hätte er wirklich Bürgermeister werden wollen, käme er mit seiner nun ins Gespräch gebrachten Kandidatur bei dieser Wahl nämlich auch viel zu spät. Denn der zuständige Kommunalwahl-Ausschuss hat bereits getagt und die finale Liste der Kandidaten hochoffiziell beschlossen. Ohne Beisenherz.

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