Moderator Micky Beisenherz empfiehlt: Macht Urlaub in Castrop-Rauxel!

rnFernsehstar-Kolumne

Die Herbstferien sind so gut wie da. Doch die Corona-Zahlen steigen stetig. Wohin soll, wohin kann man da noch fahren? Micky Beisenherz hat die Lösung: Urlaub in Castrop-Rauxel. Die Stadt freut es.

Castrop-Rauxel

, 08.10.2020, 20:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Da hat der gebürtige Castrop-Rauxeler wieder einen rausgehauen und die Europastadt ins Gespräch gebracht: In seiner neuen Stern-Kolumne macht sich Moderator und Kolumnist Micky Beisenherz so seine – nicht ganz ernst gemeinten – Gedanken, wo zum Teufel man diese Herbstferien noch urlauben kann.

Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen könnte man einfach zu Hause bleiben, sinniert er. Da aber vor allem die Deutschen den Eindruck vermittelten, dringend raus zu müssen, müsse man halt schauen.

Malle, Paris, New York – undenkbar

Malle, Paris oder New York – alles sei virologisch keine Option. Es bleibe nur das Inland. Und dort gibt es für den Kolumnisten nur eine touristische Top-Destination: Castrop-Rauxel: „Als Kind der Stadt Castrop-Rauxel empfehle ich Ihnen: Machen Sie ihren Urlaub lieber dort“, schreibt er.

Micky Beisenherz. Kolumnist. Moderator. Und gebürtiger Castrop-Rauxeler.

Fast wie in Italien: So könne man sich unter dem Reiterdenkmal auf dem Marktplatz in der Altstadt fühlen. Sagt Micky Beisenherz. © Jessica Strotmann

Dieser Rat kommt bei der Stadt gut an: „Ein schöner Text“, sagt Sprecherin Uta Stevens über die Kolumne. „Er wirbt für unsere Stadt und dass sich ein Besuch hier lohnt.“ Da freue man sich sehr. Beisenherz bringt seinen Geburtsort immer wieder mal in die Medien: Zuletzt postete er bei Twitter, Bürgermeister von Castrop-Rauxel werden zu wollen.

Auch Castrop-Rauxel hat „seinen“ Eiffelturm

Natürlich, sagt Stevens, mache es Beisenherz immer mit einem starken Augenzwinkern. So vergleicht er in der Kolumne den Marktplatz in Castrop-Rauxel mit dem im italienischen Siena, den Erinturm mit dem Eiffelturm. Und den Rhein-Herne-Kanal mit dem Arno, der durch Florenz fließt.

Der Erinturm könne locker mit dem Eiffelturm in Paris mithalten, behauptet Beisenherz.

Der Erinturm könne locker mit dem Eiffelturm in Paris mithalten, behauptet Beisenherz. © Christian Püls

Dass Castrop-Rauxel dabei ein wenig auf die Schüppe genommen wird, stört die Stadt nicht. „Micky Beisenherz ist heimatverbunden“, sagt Stevens. Man freue sich, wenn er auf lustige Art Werbung für seinen Geburtsort mache. Damit zeigt sich die Stadt erneut humorvoll: Erst im Sommer machte sich die ZDF-Satiresendung „Heute-Show“ über Castrop-Rauxel lustig. Auch damals nahm man es gelassen.

Stevens hätte auch noch ein paar Tipps für die Beisenherz’sche Tourismuskampagne: Er könne Schloss Goldschmieding oder Schloss Bladenhorst in seine Empfehlungen aufnehmen. Und sie verrät auch, wo sie sich gerne aufhält: in der Altstadt und im Stadtgarten.

Ein bisschen mehr Italien in Castrop-Rauxel

Hoffnung kann Stevens dem bekannten Kind der Stadt ebenfalls machen: Beisenherz beklagt, dass der Wein in Castrop-Rauxel leider nicht wie in Italien vom Winzer komme, sondern allenfalls von der Trinkhalle. Doch das könnte sich ändern. „Mit dem Emscher-Umbau ist geplant, hier Wein anzubauen“, sagt Stevens.

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Bis dahin hat sich vielleicht auch die Corona-Lage beruhigt. Denn bei aller Freude über Werbung muss Stevens einschränken: Normalerweise laute die Devise: „Touristen – immer her“. Doch bei den aktuellen Infektionszahlen müsse man abwarten, ob es nicht auch hier zu weiteren Einschränkungen komme.

Mehr als 30.000 Übernachtungen

Im vergangenen Jahr gab es in Castrop-Rauxel laut IT-NRW 34.508 touristische Übernachtungen. Die Aufenthaltsdauer betrug 1,8 Tage.
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