Ein Besuch lohnt: Moschee-Neubau und Parkplatz-Not auf Schwerin Thema im Bürgerausschuss

Schwerin-Sitzung

Der Ausschuss für Bürgerbeteiligung und Stadtteilentwicklung tagt Donnerstag, 5. Dezember, im Bonhoeffer-Haus auf Schwerin. Es geht um die Moschee und die Parkplätze. Eine Lösung bahnt sich an.

Schwerin

, 05.12.2019, 05:56 Uhr / Lesedauer: 2 min
Ein Besuch lohnt: Moschee-Neubau und Parkplatz-Not auf Schwerin Thema im Bürgerausschuss

Zwischen Edeka und Containerstandort an der Dortmunder Straße soll es bald einen öffentlichen Parkplatz geben. © Volker Engel

Der Bürgerausschuss tagt dieses Mal auf Schwerin. Ganz genau heißt der von Malte Fercke (SPD) geleitete Ausschuss seit der Kommunalwahl 2014 „Ausschuss für Bürgerbeteiligung und Stadtteilentwicklung“. Seinerzeit war die Restrukturierung dieses Gremiums vor allem im Hinblick auf Bürgerbeteiligung, Mitsprache-Möglichkeiten und Transparenz beschlossen worden.

Sitzung am Donnerstag um 17 Uhr

Die nächste Sitzung am Donnerstag, 5. Dezember, um 17 Uhr im Dietrich-Bonhoeffer-Haus Am Weißdorn 2a hat ein ganz ähnliches Thema auf der Tagesordnung - und alle Bürgerinnen und Bürger sind zur Sitzung eingeladen: Es geht um die vom Bürgermeister angestoßene „MitmachStadt Castrop-Rauxel“.

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Hier geht es explizit darum, wie Bürgerinnen und Bürger eine Rolle als aktive Stadtgestalter einnehmen können. Die beiden anderen Säulen des Modells: Die Kommunalpolitik als Sprachrohr der Bürger, die als Kontrollinstanz fungiert und letztlich auch Entscheidungen fasst und schließlich die Stadtverwaltung als feste Ansprechpartnerin für die Bürgerschaft, die das Beteiligungsverfahren koordiniert.

Statt dafür eigens ein Gremium zu gründen, wie es eigentlich vorgesehen war, sollen jetzt der Bürgerausschuss und der Bauausschuss (mit CDU-Mann Oliver Lind an der Spitze) gucken, wie sie die Bürgerinnen und Bürger stärker ins Boot nehmen können. So jedenfalls hat es der Stadtrat in seiner finalen Sitzung 2019 am 28. November beschlossen.

Themen, die engen Ortsteilbezug haben

Auf der Tagesordnung stehen aber auch die Themen, die speziell die Schwerinerinnen und Schweriner in diesen Tagen umtreiben. Wie etwa der Moscheebau, der spätestens seit der Vorstellung des Projekts im Bauausschuss am 21. November für Diskussionsstoff gesorgt hat.

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Und die noch im Winter 2019 aufgekommene Diskussion um die Parkplatz-Versorgung im Stadtteil. Ende dieses Jahres läuft der Vertrag der Stadt über die zusätzlichen Parkplätze auf dem ehemaligen Balo-Gelände aus. Das gehört jetzt schon seit längerer Zeit der türkisch-islamischen Mevlana-Gemeinde. Die baut neben dem Gemeindezentrum die Moschee und braucht dafür Parkplätze.

„Ersatz ist dafür jetzt aber gefunden“, versicherte EUV-Stadtbetriebschef Michael Werner vor einigen Tagen. Und zwar in Abstimmung mit der RAG Montanimmobilien auf dem Platz hinter dem Container-Standort an der Dortmunder Straße.

Diskussion über Cottenburgschule und eine Kreuzung

Und noch drei weitere ganz ortsteilbezogene Themen stehen im Fokus.

Es gibt Infos zur Cottenburgschule und zur Situation der Fahrradfahrer auf Schwerin. Weiter geht es um eine verbesserte Sicht an der Kreuzung Neuer Hellweg/Dortmunder Straße.

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