Die Schulleiterin der neuen Gesamtschule, Kerstin Bröker, bei der Eröffnungsfeier der Schule. © Neue Gesamtschule Ickern
Schulstart

Neue Gesamtschule in Castrop-Rauxel geht mit 112 Schülern an den Start

Während an den meisten Schulen nur die Fünftklässler ihren ersten Schultag hatten, feierten die Neue Gesamtschule Ickern echte Premiere. Wir haben mit der Schulleiterin Kerstin Bröker gesprochen.

Im Gebäude der Neuen Gesamtschule Ickern riecht es ein bisschen nach frischer Farbe und ein bisschen so, wie es in Schulen immer riecht. Während große Teile des Gebäudes noch renoviert und umgebaut werden, hat die Schule am Mittwoch ihren ersten Schultag gefeiert. 112 Fünftklässler wurden an der Schule eingeschult.

Eine neue Gesamtschule in der Corona-Pandemie ist für Schulleiterin Kerstin Bröker kein Nachteil: „Ich sehe das nicht unbedingt als Herausforderung, sondern als Chance, zusammen mit den Schülerinnen und Schülern und meinen Kolleginnen und Kollegen eine neue Schule aufzubauen.“

Das Gebäude der neuen Gesamtschule in Ickern. Langfristig soll die Schule einen anderen Namen bekommen.
Das Gebäude der neuen Gesamtschule in Ickern. Langfristig soll die Schule einen anderen Namen bekommen. © Nora Varga © Nora Varga

Einem Schuljahr mit Corona-Einschränkungen sieht die neue Schulleiterin gelassen entgegen: „Ich kenne die Situation und habe bereits in einer Schulleitung gelernt, mit Corona umzugehen. Bei uns vereinfacht der kleine Start-Jahrgang aber auch das Einhalten von Abständen und Maßnahmen.“

Trotzdem sei man auf den Ernstfall vorbereitet: „Ich würde Frau Gebauer unterstützen, der Präsenzunterricht hat sicherlich den größten Effekt. Sollte es aber zum Distanz- oder Wechselunterricht kommen, haben wir Konzepte um unsere Schülerinnen und Schüler bestmöglich zu versorgen.“

Neuer Name muss noch warten

Die Gesamtschule heißt aktuell noch Neue Gesamtschule Ickern. So hängt es auch draußen am Schulgebäude. „Das wird auch noch eine zeitlang so bleiben“, erklärt Bröker. Langfristig soll ein anderer Name gefunden werden. In der Politik hat es bereits Debatten um den neuen Namen gegeben.

Kerstin Bröker will sich Zeit mit der Suche nach dem richtigen Namen lassen. Entschieden werden soll er durch die Schulgemeinschaft: „Es sind gerade die aktiven Beteiligten, also die Kolleginnen und Kollegen und die Schülerschaft, die das entscheiden müssen.“ Am Ende sei wichtig, keinen willkürlichen Namen zu nehmen: „Es müssen sich alle mit dem Namen identifizieren können.“

Das Team habe sich bereits vor Schulbeginn gut in Ickern eingelebt: „Wir sind hier ganz gut angekommen.“ Aber man wolle das noch ausbauen: „Wir wollen aber auch mit den umliegenden Kirchen und Vereinen in Kontakt treten.“

Die Baustelle am ehemaligen Gebäude der Janusz-Korczak-Gesamtschule wird noch einige Zeit bleiben: „An einer neuen Schule sind die Renovierungs- und Bauarbeiten immer präsent. Das wird sicherlich auch noch eine Weile so bleiben, ist aber nicht ungewöhnlich.“

Über die Autorin
Volontärin
Jahrgang 2000. Ist in Bergkamen aufgewachsen und nach Dortmund gekommen, um die große, weite Welt zu sehen. Überzeugte Europäerin mit einem Faible für Barockmusik, Politik und spannende Geschichten
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Nora Varga

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