Neue Wege in den Ortskern und ins Gewerbegebiet

Graf Schwerin

SCHWERIN Früher „verbotene Stadt“, bekommt Graf Schwerin 1/2 jetzt gleich zwei Fußwege. Einer führt bisher ins Nichts.

von Von Ilse-Marie Schlehenkamp

, 15.07.2009, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Neben dem Regenrückhaltebecken und vorbei am Birken-Wäldchen führt an der Bodelschwingher Straße schon bald ein Weg, der eine deutliche Abkürzung zum Schweriner Ortskern bedeutet.

Neben dem Regenrückhaltebecken und vorbei am Birken-Wäldchen führt an der Bodelschwingher Straße schon bald ein Weg, der eine deutliche Abkürzung zum Schweriner Ortskern bedeutet.

Die Parkflächen auf Graf Schwerin können möglicherweise auch ein Dauer-Problem der Spvg Schwerin lösen. Bei Heimspielen der blau-gelben Landesliga-Kicker herrscht regelmäßig drangvolle Enge an Bodelschwingher- und auch Mengeder Straße, denn der Parkplatz am Sportplatz reicht längst nicht aus. Horst-Dieter Reuter, 1. Vorsitzender der Spvg Schwerin, setzt darauf, dass die Autos sonntags auf Graf Schwerin geparkt werden dürfen. „Warum sollten die den Parkplatz zumachen?“, fragt er. Ganz nah sei das zwar auch nicht, aber dann müssten die Zuschauer halt einen kleinen Spaziergang einlegen.

Profitieren die Schweriner auch vom neuen Einzelhandelsstandort, ist zumindest Jan Bormann über die Fußwege ein bisschen enttäuscht. Weil er sich einen anderen Verlauf für den Weg von der Dortmunder zur Bodelschwingher Straße gewünscht hatte. Nämlich einen Fußweg über das Haldengelände, der den alten Gleiskörper wieder aufgreift und einen direkten Brückenschlag zur Bergehalde mit seiner Sonnenuhr bilden würde. Die an den Fußweg neben dem Regenrückhaltebecken angrenzende Fläche, über die Bormanns Weg teilweise führen würde, ist laut Achim Wixforth nicht Bestandteil des Bebauungsplans. Wixforth: „Falls es dort eine Entwicklung geben sollte, ist ein Planverfahren notwendig.“

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