Ostersonntag ist kein "stiller Feiertag"

Stadt rechtfertigt sich

Die Wellen um das "erste Frühlingsfest" der Islamischen Gemeinde Milli Görüs in und an ihrer neuen Moschee an der Wittener Straße sind auch am Dienstag nicht abgeebbt.

CASTROP-RAUXEL

von Von Michael Fritsch

, 10.04.2012, 16:51 Uhr / Lesedauer: 2 min
Das Fest an der Moschee hat für Ärger gesorgt.

Das Fest an der Moschee hat für Ärger gesorgt.

Nach Angaben von Stadtpressesprecherin Maresa Hilleringmann sind bei der Polizei am Wochenende sechs bis acht Anrufe wegen Ruhestörung eingegangen. Nach ihren Angaben darf der Lärmpegel bei derartigen Veranstaltungen 60 Dezibel nicht überschreiten. Das gelte allerdings nicht am Ort des Geschehens, sondern am Ort des Wirkens, also im heimischen Wohnzimmer. Insbesondere in Richtung Schwerin waren Lautsprecheranlage und Musik hingegen weithin zu hören.

Ein Versagen der städtischen Genehmigungsbehörde wies Hilleringmann gleichwohl zurück. Zum einen habe das Fest an beiden Tagen wegen der Mittagsruhe erst um 15 Uhr und nicht wie beantragt um 13 Uhr beginnen dürfen. Darüber hinaus sei der Ostersonntag kein stiller Feiertag wie der Karfreitag, anderenorts fänden beispielsweise auch Osterkirmessen statt, insofern habe es keinen Grund gegeben, einer türkischen Gemeinde ein Fest zu verweigern.

Als nach den Beschwerden der diensthabende Mitarbeiter des Ordnungsamtes erschienen sei, sei er freundlich und einsichtig empfangen und die Lautstärke reduziert worden. Die UBP sah sich unterdessen in ihrer Kritik an dem Moschee-Standort bestätigt. „Wir sind enttäuscht, dass sich unsere Befürchtungen (im Hinblick auf Lärmbelästigung und Parkplatzsituation, d. Red.) so schnell bewahrheitet haben“, hieß es gestern in einer Stellungnahme.Als nach den Beschwerden der diensthabende Mitarbeiter des Ordnungsamtes erschienen sei, sei er freundlich und einsichtig empfangen und die Lautstärke reduziert worden. Die UBP sah sich unterdessen in ihrer Kritik an dem Moschee-Standort bestätigt. „Wir sind enttäuscht, dass sich unsere Befürchtungen (im Hinblick auf Lärmbelästigung und Parkplatzsituation, d. Red.) so schnell bewahrheitet haben“, hieß es gestern in einer Stellungnahme Als nach den Beschwerden der diensthabende Mitarbeiter des Ordnungsamtes erschienen sei, sei er freundlich und einsichtig empfangen und die Lautstärke reduziert worden. Die UBP sah sich unterdessen in ihrer Kritik an dem Moschee-Standort bestätigt. „Wir sind enttäuscht, dass sich unsere Befürchtungen (im Hinblick auf Lärmbelästigung und Parkplatzsituation, d. Red.) so schnell bewahrheitet haben“, hieß es gestern in einer Stellungnahme  

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