Paulus-Kirchengemeinde bezieht neue Büroräume in Altstadt-Toplage

Kirche

Das Gemeindebüro und das Friedhofsbüro der Paulus-Kirchengemeinde zieht innerhalb der Altstadt um. In den neuen Räumen werden die Mitarbeiter besser sichtbar sein als heute.

Castrop

16.03.2021, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Noch ist längst nicht alles fertig, aber der erste Teil des Umzugs der Büros der Paulus-Gemeinde an die Wittener Straße 21 ist geschafft.

Noch ist längst nicht alles fertig, aber der erste Teil des Umzugs der Büros der Paulus-Gemeinde an die Wittener Straße 21 ist geschafft. © Matthias Langrock

Ab sofort sind das Gemeindebüro und das Friedhofsbüro der Paulus-Kirchengemeinde Castrop in einem Ladenlokal im Haus Wittener Straße 21 zu erreichen. Zu den bisherigen Büroräumen in einer Mietwohnung im ersten Obergeschoss desselben Hauses gelangte man nur über einige Treppenstufen vom Kirchplatz aus.

„Wir wollen als Kirchengemeinde direkt an der Einkaufsstraße für die Menschen präsent sein. Die neuen Räumlichkeiten sind barrierefrei. In den großen Schaufensterflächen können wir in Zukunft auf Veranstaltungen hinweisen und über das Gemeindeleben informieren. Zurzeit haben wir wegen Corona zwar keine Publikumszeiten, doch wir hoffen, dass sich das bald ändern wird“, schreibt Pfarrer Arno Wittekind.

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Im Augenblick ist die Situation noch etwas beengt, da beide Büros in einem Großraum untergebracht sind. Ende Mai wird das Friedhofsbüro in das angrenzende Ladenlokal umziehen, das zuerst noch renoviert werden muss.

Ehrenamtliche Mitarbeit

Ehrenamtliche Mitarbeiter waren kürzlich fünf Stunden lang beschäftigt, bis alle Möbel und Umzugskisten am richtigen Platz waren. Die Aktenschränke des alten Büros finden nun im Gemeindearchiv Verwendung, schreibt die Gemeinde.

Im Keller des Hauses wurden das Archiv des CVJM und Akten der vergangenen Jahre eingelagert. Der Dachboden des Hauses musste vollständig geräumt werden, um die oberen Wohnungen dämmen zu können. „Das war körperlich sehr anstrengend, aber wir sind froh, dass wir alles geschafft haben“, sagt Küster Thomas Friedel.

Im Sommer soll alles fertig sein

Mit dem Umzug des Büros ist der erste Bauabschnitt einer umfangreichen Renovierungsmaßnahme abgeschlossen. In den folgenden Bauabschnitten werden die ehemaligen Büroräume wieder zu einer Wohnung zurückgebaut. Alle Wohnungen werden renoviert, und das ganze Haus bekommt neue Fenster und eine neue Fassade. Etwa 550.000 Euro muss die Kirchengemeinde dafür investieren. Im Sommer soll alles fertig sein.

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