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Pöppinghauser ärgern sich über Brückensperrung

Abgeschnittener Stadtteil

Die nach einem Verkehrsunfall nach wie vor gesperrte Bladenhorster Brücke über den Rhein-Herne-Kanal trifft insbesondere bei den Bewohnern Pöppinghausens auf Verständnislosigkeit und Sorge. Sie befürchten, dass ein Rettungswagen im Notfall den Stadtteil nicht schnell genug erreichen könne. Und noch mehr ärgert die Anwohner.

PÖPPINGHAUSEN

, 10.07.2016 / Lesedauer: 2 min
Pöppinghauser ärgern sich über Brückensperrung

Diese Beschilderung kritisiert Heinz Denkhaus. „Anlieger frei“ verführe zahlreiche Autofahrer, es trotz des Durchfahrtverbots zu versuchen.

Das hat der Pöppinghauer Bewohner Heinz Denkhaus in einem Telefonat mit unserer Redaktion deutlich gemacht. „Schon bei der Bürgerversammlung in der Vorwoche war die Brückensperrung ein großes Thema“, berichtete Denkhaus. Damals habe er Bürgermeister Rajko Kravanja deutlich gemacht, dass die Brücke für Pöppinghauser insbesondere in Notfällen sehr wichtig sei.

„Ist es sichergestellt, dass die Rettungswagen bei gesperrter Brücke den Stadtteil in der vorgeschriebenen Zeit den Stadtteil erreichen können? – Das sei doch die entscheidende Frage“, sagte er. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass es bereits eine Kollision zwischen einem Motorroller-und einem Radfahrer gekommen sei. Darüber hinaus, so Denkhaus, herrsche bei ihm blankes Unverständnis über die Polizei, die den schweren Unfall, die zur erneuten Sperrung der Brücke geführt hat, als Nichtigkeit herunter gespielt habe.

Ab Montagabend wieder geöffnet?

Wie berichtet, hatte ein LKW mit einem Bagger auf dem Anhänger die schwere Höhenbegrenzung mitgerissen und dabei das Fundament eines Eisenträgers verschoben. Dieses war am Wochenende wieder an Ort und Stelle in der Böschung eingesetzt worden. Nach Angaben von Arbeitern vor Ort, könnte die Brücke am Montagabend wieder geöffnet werden.

Auch die Ausschilderung ist Denkhaus ein Dorn im Auge. „Brücke gesperrt“ gehöre auf das Schild an der Ecke Victorstraße/Westring, sagte er. Zahlreiche Autofahrer empfänden den Hinweis „Anlieger frei“ als Aufforderung, es zu versuchen und müssten dann an der Sperrung unverrichteter Dinge wieder umkehren. 

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