Trick-Diebstahl

Polizei warnt vor falschem Wasserwerks-Mitarbeiter in Castrop-Rauxel

Es ging um Diebstahl, nicht um den Wasseranschluss: In Ickern ist es einem Mann am Mittwoch mit einer Betrugsmasche gelungen, in eine Wohnung zu gelangen. Nun warnt die Polizei vor dem Trick.
Wer an der Tür klingelt, sollte nicht immer auch direkt eingelassen werden. Darauf weist die Polizei immer wieder hin.
Wer an der Tür klingelt, sollte nicht immer auch direkt eingelassen werden. Darauf weist die Polizei immer wieder hin. © picture alliance / dpa

Im Castrop-Rauxeler Stadtteil Ickern ist am Mittwoch (2.3.) ein 79-jähriger Mann auf einen Betrüger hereingefallen. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, habe es gegen 14.40 Uhr an der Tür geklingelt. Ein Mann stellte sich als Mitarbeiter der Wasserwerke vor und bat um Einlass. Ein Trick.

Anschließend forderte der Kriminelle den Ickerner auf, im Badezimmer abwechselnd kaltes und warmes Wasser aufzudrehen. Das tat der 79-Jährige. Wenig später sah der Ickerner, wie der vermeintliche Wasserwerker aus dem Wohnzimmer kam und anschließend schnell aus der Wohnung verschwand.

Als der 79-Jährige genauer nachschaute, bemerkte er, dass er bestohlen worden war. Der Mann erbeutete Bargeld und flüchtete damit. Der Geschädigte rief die Polizei an, der Täter war allerdings nicht mehr zu finden.

Täter wird so beschrieben

Die Beschreibung: Der Mann war etwa 1,80 Meter groß, trug eine Basecap, einen dunklen Kapuzenpullover, eine dunkle Stoffhose. Er sprach akzentfreies Deutsch. Hinweise nimmt die Polizei unter Tel. 0800/2361111 entgegen.

Dieser Betrug ist kein Einzelfall. Erst am Dienstag (1.3.) war eine Frau in Marl von einem falschen Wasserwerker bestohlen worden. Die Polizei rät: Lassen Sie nur Personen bzw. Handwerker herein, die Sie selbst bestellt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt worden sind. Das gleiche gilt für vermeintliche Vertreter der Stadtwerke. Lassen Sie grundsätzlich keine Fremden in Ihre Wohnung. Informieren Sie Angehörige über die Maschen der Trickbetrüger, damit Ihre Eltern/Großeltern nicht auch Opfer werden.

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