Polizeihubschrauber sucht nach vermisstem Kind - Pilot mit Laser geblendet

Hubschraubereinsatz

Ein Polizeihubschrauber hat in der Nacht zu Freitag nach einem vermissten Kind gesucht. Während des Einsatzes wurde der Pilot geblendet - vermutlich mit einem Laserpointer.

Castrop-Rauxel

, 14.08.2020, 10:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hubschrauber mit Suchscheinwerfer: Am Freitag kurz nach Mitternacht ist der Pilot eines Polizeihubschraubers bei der Suche nach einem vermissten Kind mit einem Laserstrahl geblendet worden. (Symbolbild)

Hubschrauber mit Suchscheinwerfer: Am Freitag kurz nach Mitternacht ist der Pilot eines Polizeihubschraubers bei der Suche nach einem vermissten Kind mit einem Laserstrahl geblendet worden. (Symbolbild) © Michael Neumann

Der Pilot eines Polizei-Hubschraubers ist in Castrop-Rauxel durch einen Laserstrahl geblendet und irritiert worden. Der Hubschrauber war in der Nacht auf Freitag, kurz nach Mitternacht, über Castrop-Rauxel im Einsatz, um bei der Suche nach einem 10-jährigen Kind zu helfen, schreibt die Polizei in einer Pressemitteilung.

Während des Einsatzes in Obercastrop sei die Hubschrauberbesatzung mehrfach von einem Laserstrahl gestört worden. „Die Besatzung blieb glücklicherweise unverletzt, aber das hätte Böse enden können. In anderen Fällen mussten Piloten ihren Einsatz wegen so etwas schon abbrechen oder wurden am Auge verletzt“, sagt Achenbach.

Die Polizei konnte einen tatverdächtigen Mann ermitteln, der die Beamten vermeintlich mit dem Laserstrahl geblendet hat. Er muss mit einer Anzeige wegen des gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr rechnen. Die weiteren Ermittlungen dauern noch an. Die gute Nachricht: Der vermisste Junge konnte – dank der Suche mit dem Hubschrauber – schnell gefunden werden.

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