Provisorische Halle für den Löschzug

Feuerwehr Henrichenburg

HENRICHENBURG Für 40.000 Euro lassen sich die Risse im Boden des Feuerwehr-Gerätehauses in Henrichenburg beseitigen. "Die reine Sanierungsarbeit würde drei bis vier Monate dauern. Dann könnten die Löschfahrzeuge wieder rein", erklärt Dezernent Michael Eckhardt.

von Von Peter Wulle

, 02.03.2010, 19:27 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zu einem "Terassenfeuer" wurde die Feuerwehr am Donnerstagabend gerufen.

Zu einem "Terassenfeuer" wurde die Feuerwehr am Donnerstagabend gerufen.

Wünschenswert ist so eine Flickschusterei für den Verwaltungsmann allerdings nicht. Für eine Generalsanierung oder einen Neubau fehlt jedoch das Geld. Und außerdem drängt die Zeit.

Material an einem Ort zusammenführen Die zwei Feuerwehrautos, die seit Jahresanfang provisorisch bei Wetterkamp an der Hagenstraße untergestellt sind, müssen dort wieder weg. "Deshalb werden wir jetzt zeitnah vor dem Gerätehaus an der Hedwig-Kiesekamp-Straße ein Provisorium schaffen. Das muss flott gehen", kündigt Eckhardt an. Der Aufbau einer Wellblech- oder Traglufthalle sei auch notwendig, weil für den Löschzug dringend wieder Fahrzeuge, Geräte und Einsatzkleidung an einem Ort zusammengeführt werden müssen. "Außerdem haben wir dann auch Zeit, in Ruhe zu überlegen, was wir mit dem fast 100 Jahre alten Gerätehaus machen wollen", so Eckhardt.Neubau erwünscht

Für gut 400.000 Euro ließe sich das bestehende Gerätehaus in einen "vielleicht ordentlichen" Zustand versetzen. Sinnvoll erscheint Michael Eckhardt das jedoch nicht. "Wenn wir das Geld hätten, dann würden wir einen Neubau bevorzugen", meint der Dezernent.

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