Provisorium bei Händlern beliebter als alter Standort

Wochenmarkt in der Fußgängerzone

Die Chancen für den Wochenmarkt als Dauerlösung in der Fußgängerzone steigen offensichtlich. Neben zahlreichen positiven Reaktionen aus der Kundschaft gibt es inzwischen auch ein wachsendes Interesse bei neuen Beschickern. Bevor eine Entscheidung fällt, soll jedoch erst einmal herausgefunden werden, was die Bürger dazu sagen.

CASTROP

, 16.04.2016, 04:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Marktplatzumbau in der Altstadt von Castop-Rauxel schreitet voran. Dass der Wochenmarkt jedoch an seinen alten Platz zurückkehrt, ist nicht sicher.

Der Marktplatzumbau in der Altstadt von Castop-Rauxel schreitet voran. Dass der Wochenmarkt jedoch an seinen alten Platz zurückkehrt, ist nicht sicher.

Darüber berichtete am Donnerstag EUV-Chef Michael Werner vor dem Ausschuss für Bürgerbeteiligung und Stadtentwicklung in der kleinen Aula des Adalbert-Stifter-Gymnasiums. In seinem Sachstandsbericht zum Thema „Marktgeschehen in der Altstadt“ erklärte Werner: „Wir sind insbesondere für die Markttage am Donnerstag und Samstag von mehreren Beschickern angesprochen worden, die gerne nach Castrop kommen wollen.“

Es sei jetzt Sache der Politik, nach Rücksprache mit den Markthändlern, der Altstadt-Kaufmannschaft und den Kunden darüber zu entscheiden. Er selbst könne nach ein paar Anfangsschwierigkeiten nur feststellen: „Es läuft. Die Stadt ist voller geworden.“ Zwar gebe es noch ein wenig Verbesserungsbedarf bei der Versorgung. So müssten einige störende Kabel verschwinden. Gleichzeitig bekräftigte er die Zusage von Bürgermeister Rajko Kravanja, dass eine Umfrage in Auftrag gegeben werde, mit der ein öffentliches Meinungsbild über den künftigen Standort des Marktes erhoben werde.

Abendmarkt: Vorbilder aus Nachbarstädten werden geprüft

Weiterhin bestätigte Werner auf Anfrage von Ratsherr Christoph Grabowski (FDP) Überlegungen, einen Abendmarkt einzurichten. Dazu werde man zuvor entsprechende Formate in den Nachbarstädten besuchen. Dafür müsse man allerdings einen Veranstalter finden.

Pflasterarbeiten ab 20. April

Die Bauarbeiten auf dem Marktplatz selbst schritten nach den unvorhersehbaren Verzögerungen im Zusammenhang mit einer besseren Aufbereitung des Untergrundes planmäßig voran, versicherte Werner. „Die Pflasterarbeiten werden am 20. April beginnen“, kündigte Werner an. Mit zwei Pflastererkolonnen werde man dann auch wieder mehr Arbeiter auf dem Marktplatz sehen. Die meisten Arbeiten würden 2016 abgeschlossen.

Die Frage, ob ein sich ein weiteres Kostenrisiko für die Stadt dadurch auftäte, dass auch der Untergrund auf den nicht bewirtschafteten Flächen noch böse Überraschungen bieten könnte, verneinte der EUV-Chef. Da es sich dabei um förderfähige Flächen handele, würden notfalls die Fördersummen aufgestockt.

Lesen Sie jetzt