Rekonstruktionsverfahren: Die komplizierte Aufklärung des A2-Unfalls

rnTödlicher Unfall

Der Horror-Unfall vom 28.4. auf der A2 wirft immer noch Fragen auf. Die Aufklärung zur Unfallursache kann laut der Pressestelle der Polizei Dortmund noch dauern. Denn das Verfahren ist komplex.

Ickern

, 21.05.2020, 13:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Am 28. April spielte sich auf dem Rastplatz Ickern auf der A2 eine Tragödie ab. Bei einem schweren Verkehrsunfall kamen drei Menschen ums Leben. Die Unfallursache ist bisher noch nicht bekannt. Peter Bandermann, Pressesprecher der Polizeistelle Dortmund, erklärt, dies könne auch noch mehrere Wochen dauern. Grund dafür sei die Komplexität des Unfalls.

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Zwar seien Unfälle mit hoher Geschwindigkeit auf Autobahnen nicht unüblich, aber in diesem Fall gibt es laut der Polizei eine große Menge an Daten und Spuren, welche vom Gutachter der Staatsanwaltschaft gründlich geprüft und ausgewertet werden müssen.

Es läuft ein sogenanntes Rekonstruktionsverfahren. Dabei werden Spuren des Unfallortes und der Karosserie sowie Verletzungsbilder ausgewertet, um den Unfallhergang nachvollziehen zu können.

Bandermann: „Keine leichte Aufgabe für den Gutacher“

„Derzeit können wir nur spekulieren. Und bei diesem Unfall spielen so viele Faktoren mit rein“, so Peter Bandermann: „Wer stand wo? Wie war das Wetter? Welche Geschwindigkeit hatten die Autos? Und noch viel mehr. Das ist keine leichte Aufgabe für den Gutachter und nimmt Zeit in Anspruch.“

Zuletzt suchte die Polizei noch zwei Augenzeugen. Ob sie ermittelt wurde, konnte der Polizei-Pressesprecher auf Anfrage am Mittwochnachmittag nicht sagen.

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