Windrad an der Bodelschwingher Straße hat einen Bruch am Königszapfen

Windrad

Das aus dem Jahr 1998 stammende Windrad an der Bodelschwingher Straße hatte einen Defekt. Deshalb steht dort ein großer Kran. Investition in die Zukunft.

Schwerin

, 03.04.2020, 08:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Windrad an der Bodelschwingher Straße hat Besuch von einem großen Kran.

Das Windrad an der Bodelschwingher Straße hat Besuch von einem großen Kran. © Tobias Weckenbrock

Kennen Sie einen Bruch am Königszapfen? Wenn Sie mit Landwirt und Windkraftpionier Wilhelm Kremerskothen gesprochen haben, gibt es vielleicht einen kleinen Hauch Ahnung. Der Bruch am Königszapfen ist jedenfalls der Grund für den Besuch eines außergewöhnlich hohen Krans im Windpark auf Schwerin.

„Königszapfen wird die Stelle genannt, an der die Gondel auf den Turm geschraubt wird“, sagt Kremerskothen. Und genau da hat sich die Schwachstelle befunden. Also Flügel runter und Generator ab - und dann mit neuen Teilen wieder rauf.

Airkules ist auch schon fast vier Jahre am Netz

Dieses Windrad von Kremerskothen in der Nähe des Hofs an der Bodelschwingher Straße stammt aus dem Jahr 1998. Genauer aus August 98. Lohnt sich denn da die Investition noch? Bei der großen Inspektion, angesagt laut Kremerskothen alle 20 Jahre, habe sich gezeigt: auf jeden Fall.

Das schlechteste Teil noch mindestens zehn Jahre, habe es geheißen. Unterm Strich wohl weitere 20 Jahre. „Und in die Zukunft zu investieren, das lohnt immer“, sagt Kremerskothen. Man habe ja schließlich Pläne. Dass Airkules, das große Windrad von Kremerskothen und den Stadtwerken, schräg gegenüber, jetzt auch schon fast vier Jahre am Netz ist, mag man kaum glauben.

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