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Ruhrpott BBQ: In Henrichenburg wird wieder gegrillt

Größte Grillmeisterschaft Europas

75 Teams, 11 Nationen, 6 Kategorien: Am Oberwasser des Schiffshebewerks in Henrichenburg wird am Wochenende (23. und 24. September) beim "Ruhrpott BBQ" um die Wette gegrillt. Die Mannschaften kämpfen dabei um die Gunst der Jury - denn es geht um viel Geld.

HENRICHENBURG

von Markus Weßling

, 20.09.2017 / Lesedauer: 3 min
Ruhrpott BBQ: In Henrichenburg wird wieder gegrillt

Gernot Kaule und Michael Harant (BBQ Highlander) mit Rinderbrust.

An die Barbecue-Grills geht es Samstag ab 11 Uhr und am Sonntag ab 12 Uhr am Oberwasser des Schiffshebewerks. Dann findet zum vierten Mal das „Ruhrpott BBQ“ statt, die größte Grillmeisterschaft Europas. Das Wett-Grillen zog im vergangenen Jahr bei bestem Herbstwetter mehr als 20.000 Besucher an zwei Tagen an. Grund genug für die Teams, auch diesmal wieder am Hebewerk ihre Zelte aufzuschlagen.

Strenge Regeln für Grill-Teams

75 Mannschaften, darunter Vertreter aus Italien, Finnland, Großbritannien und acht weiteren Nationen, wollen sich in vier Standard-Kategorien messen: Chicken (Hühnchen), Ribs (Rippchen), Pork (Schwein) und Beef Brisket (Rinderbrust). Zusätzlich gibt es zwei Sonderkategorien: Sausage (Wurst) und „Chef’s Choice“. In der letzten Kategorie haben die Teilnehmer freie Hand. 10.000 Euro Preisgeld sind allein für den Gesamtsieger ausgelobt, 20.000 Euro beträgt das Preisgeld bei dem Wett-Grillen insgesamt.

Gegrillt wird nach den strengen Regeln der Kansas Barbeque Society (KCBS), des größten Vereins für Grillfans. „Der hat seinen Sitz in der gleichnamigen amerikanischen Stadt“, erklärt Mathias Wagener, Mitarbeiter am Schiffshebewerk-Museum und selbst Grill-Experte. Wagener war 2015 deutscher Amateur-Grillmeister.

Die ganze Nacht am Grill

Die Teilnehmer müssen rohes, ungewürztes Fleisch mitbringen. Alles, was mit dem Fleisch geschieht, muss vor Ort passieren. „Die Zubereitung dauert mehrere Stunden, sodass die Teams mitunter die ganze Nacht am Grill stehen“, sagt Tom Hermann vom Veranstalter „Palm BBQ Corp.“

Die Bilder von 2016 zeigen, was Besucher erwartet:

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

So wurde beim Ruhrpott BBQ in Castrop-Rauxel gegrillt

Am Wochenende fand das dritte Ruhrpott Barbecue am Schiffshebewerk Henrichenburg in Castrop-Rauxel statt. Bei perfektem Grillwetter stellten sich die Teams der Herausforderung, die etwa 100-köpfige Jury von ihren Grillkünsten zu überzeugen. Und dafür fuhren die Teilnehmer so einiges auf.
25.09.2016
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Thomas Raeder (Viking BBQ) bei der Grillmeisterschaft im Hebewerk.© Foto: Volker Engel
Grillmeisterschaft im Hebewerk.© Foto: Volker Engel
David Pietralla aus Hessen (Meatheaven) heizt seinen Ofen mit Holzscheiten an.© Foto: Volker Engel
Erik Morsink aus den Niederlanden.© Foto: Volker Engel
Grillmeisterschaft im Hebewerk.© Foto: Volker Engel
Gernot Kaule und Michael Harant (BBQ Highlander) mit Rinderbrust.© Foto: Volker Engel
Eindrücke von der Grillmeisterschaft im Hebewerk.© Foto: Volker Engel
Eindrücke von der Grillmeisterschaft im Hebewerk.© Foto: Volker Engel
Peter Ammenwerth aus Hessen (Iron BBQ) hat seine Würste im Smoker.© Foto: Volker Engel
Bob Trudnak (BBQ Guru) aus Pennsylvania.© Foto: Volker Engel
Eindrücke von der Grillmeisterschaft im Hebewerk.© Foto: Volker Engel
Eindrücke von der Grillmeisterschaft im Hebewerk.© Foto: Volker Engel
Schlagworte Castrop-Rauxel

Am Sonntag um 12 Uhr werden die Teilnehmer dann ihr Grillgut mit großem Getöse – zum Teil werden Ghettoblaster eingesetzt, um sich Platz zu verschaffen – durch die Besucher-Massen zur 100-köpfigen Jury transportieren. Die sitzt im Hafenmeistergebäude und bewertet nach festen Kriterien die Grill-Ergebnisse.

Da mehr gegrillt wird, als der Jury vorgelegt werden kann, rät Museumschef Dr. Arnulf Siebeneicker Besuchern: „Bringen Sie am Sonntag eine Gabel mit.“ Dann gibt es eine Chance, an den Ständen zu probieren.

Der Eintritt ist nicht festgelegt, sondern jeder Besucher zahlt, so viel er will. Am Samstagabend gibt es zusätzlich ein großes Feuerwerk.

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