Salvatore Fiore brachte das Eis nach Castrop-Rauxel

Eiskalte Leidenschaft

CASTROP-RAUXEL Eine Ausstellung im Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum widmet sich der Geschichte der Eisdielen im Pott. Eine der ältesten und die einzige noch von Italienern geführte Eisdiele Castrop-Rauxels ist dort vertreten: die Eisdiele Fiore.

von Von Stefanie Bassemir

, 22.07.2009, 17:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Salvatore Fiore ist ganz stolz auf seine Töchter:  Lucia (r.) und Patrizia (l.) führen nun das Eiscafe am Münsterplatz.

Salvatore Fiore ist ganz stolz auf seine Töchter: Lucia (r.) und Patrizia (l.) führen nun das Eiscafe am Münsterplatz.

Er tat es schließlich vielen seiner Landsleute gleich und eröffnete 1963 seine erste Eisdiele auf Schwerin. „Eisige“ Erfahrungen hatte er bereits in Italien als Aushilfe gesammelt. „Eine Kugel kostete damals 20 Pfennig“, sagt Fiore und ergänzt, dass es anfangs auch nur eine eingeschränkte Sortenauswahl gab: „Nur die Klassiker waren vorhanden, also Vanille, Schokolade, Erdbeere und Zitrone.“ In zweiter Generation führen seine zwei Töchtern Lucia und Patrizia die Eisdiele. Von den Anfängen des italienischen „gelatos“ in Castrop-Rauxel wissen sie nur aus den lebhaften Erzählungen ihres Vaters. 

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