Fangversuche scheiterten: Schäferhündin Ruby acht Stunden allein in Merklinde unterwegs

Hund entlaufen

Völlig verschreckt war die Belgische Schäferhündin Ruby acht Stunden lang in Merklinde unterwegs. Keiner hat es geschafft, die - eigentlich zutrauliche - Hündin einzufangen.

Merklinde

, 13.08.2019 / Lesedauer: 2 min
Fangversuche scheiterten: Schäferhündin Ruby acht Stunden allein in Merklinde unterwegs

Acht Stunden lang war Ruby alleine unterwegs. © Privat

Das war ein langer Spaziergang und auch noch ganz alleine: Die Belgische Schäferhündin Ruby war am Dienstag acht Stunden lang in Merklinde unterwegs. Sogar die Polizei hat versucht, die Hündin einzufangen - vergeblich.

Um kurz vor 8 Uhr ging der Anruf beim Tierretter Reiner Schulz ein, er solle die Schäferhündin einfangen. Schulz hat die Hündin mehrere Mal gesehen und versucht, ihr den Weg abzuschneiden. Aber sie konnte jedes Mal fliehen. „Die hatte richtig Angst“, weiß der Tierretter.

Ein Schuss hat die Hündin völlig verschreckt

Am Morgen hatte die Schäferhündin sich bei einem Spaziergang im Wald losgerissen. (Zunächst hatten wir berichtet, die Hündin sei von einem Grundstück geflüchtet. Das stimmt so nicht, wie wir um kurz nach 18 Uhr erfahren haben.) Als in der näheren Umgebung ein Jäger einen Schuss abfeuerte nahm die völlig verschreckte Hündin Reißaus.

Normalerweise sei Ruby sehr zutraulich, weiß Schulz, aber der Schuss habe sie scheinbar so sehr verschreckt, dass es keiner geschafft hat, sie einzufangen. Sobald sich jemand der Hündin näherte, rannte sie weg. Dabei nahm sie auch keine Rücksicht auf befahrene Straßen.

Ruby geht es gut

Letztendlich hat es wirklich keiner geschafft, die Hündin einzufangen. Nicht einmal Leckerlis haben die Schäferhündin überzeugt, sich dem Tierretter zu nähern. Wie unserer Redaktion mitgeteilt wurde, kam Ruby schließlich am Nachmittag ganz von alleine und unbeschadet nach Hause.

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