Polizei

Schlagstock im Gepäck: Castrop-Rauxeler hat Ärger mit der Bundespolizei

Einen guten Riecher hatten Beamte der Bundespolizei im Gelsenkirchener Hauptbahnhof. Ihre Frage nach verbotenen Gegenständen traf bei einem Castrop-Rauxeler voll ins Schwarze.
Diesen Teleskopschlagstock hat die Bundespolizei bei einem Castrop-Rauxeler im Gelsenkirchener Hauptbahnhof am Mittwoch (20.10.21) beschlagnahmt. © Bundespolizei

Bundespolizisten haben im Gelsenkirchener Hauptbahnhof am Dienstagmorgen (19.10.) einen Castrop-Rauxeler mit einem verbotenen Teleskopschlagstock angetroffen.

Wie die Polizei berichtet, kontrollieren die Beamten gegen 7.30 Uhr den 31-jährigen Mann. Die Einsatzkräfte befragten den Mann unter Anderem nach gefährlichen oder verbotenen Gegenständen. Darauf erklärte der 31-Jährige, in seinem Rucksack einen Teleskopschlagstock mit sich zu führen.

Verstoß gegen das Waffengesetz

Der Mann überreichte den Beamten die Waffe. Diese stellten sie sofort sicher. Gegen den Mann leitete die Bundespolizei ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Waffengesetz ein.

Die Bundespolizei verweist in ihrer Mitteilung darauf, dass sie kommende Woche (27.-31.10.) auch im Gelsenkirchener Hauptbahnhof eine Waffenverbotszone einrichten wird.