So bilden sich Castrop-Rauxels neue Schulklassen

Einschulung und Schulwechsel

Für 563 i-Dötzchen beginnt nächste Woche der Ernst des Lebens – sie werden eingeschult. Andere wechseln von der Grundschule aufs Gymnasium, die Gesamt-, Real- oder die Sekundarschule. Wie ist die Verteilung an den Grund- und weiterführenden Schulen in diesem Schuljahr in Castrop-Rauxel? Wir haben nachgefragt.

CASTROP-RAUXEL

, 25.08.2017, 16:26 Uhr / Lesedauer: 2 min
So bilden sich Castrop-Rauxels neue Schulklassen

Am Ernst-Barlach-Gymnasium sind die Anmeldezahlen dieses Jahr eingebrochen. Es wird nur drei 5. Klassenzüge geben.

Die Situation an Grundschulen:

Schulpflichtig werden in diesem Jahr 592 Kinder. Die Eltern von 20 Kindern haben sich dafür entschieden, ihre Kinder auf Schulen außerhalb der Stadtgrenzen anzumelden. Acht Kinder, die bislang unangemeldet waren, sind mittlerweile an einer Grundschule untergekommen. 

Die meisten Grundschulen beginnen das Schuljahr in den ersten Klassen zweizügig. Die Marktschule in Ickern, die Wilhelmschule, die Elisabethschule und die Grundschule Alter Garten haben jeweils drei erste Klassen. Insgesamt 24 erste Klassen gibt es in diesem Schuljahr in der Europastadt. Die meisten i-Dötzchen gehen in die Elisabethschule in Obercastrop (74). So viele Kinder werden an den Grundschulen eingeschult:  

Dreizügig:

  • Elisabethschule: 74
  • Wilhelmschule: 73
  • GS Alter Garten: 72
  • Marktschule Ickern: 70

Zweizügig:

  • Cottenburgschule: 57
  • Waldschule: 55
  • GS Am Hügel: 43
  • Lindenschule: 46
  • GS Am Busch: 40
  • Erich-Kästner-Schule: 33  

Die Situation an weiterführenden Schulen:

Die Grundschule hinter sich gebracht haben 586 Schüler, die jetzt an die weiterführende Schule wechseln. Ungewohnt deutlich gesunken ist in diesem Jahr die Zahl der Anmeldungen am Ernst-Barlach-Gymnasium (EBG) im Vergleich zum Vorjahr. Knapp 40 Prozent weniger Schüler zählte Schulleiter Dr. Friedrich Mayer nach dem Anmeldezeitraum im März.

Eine Erklärung hatte er nicht: „Das habe ich hier aber noch nicht erlebt“, sagte er damals. Die ungleiche Verteilung an den beiden Gymnasien EBG und ASG bleibt aber so, wie sie ist. „Ein ‚Schieben‘ von Schülern zwischen den beiden Gymnasien, nur weil die eine Schule mehr Anmeldungen hat als die andere, gibt es nicht“, heißt es. 

So verteilen sich nun also die Fünftklässler auf die weiterführenden Schulen:

  • Adalbert-Stifter-Gymnasium (ASG): fünfzügig, 140 Schüler (Vorjahr: 97)
  • Ernst-Barlach-Gymnasium: (EBG) dreizügig, genaue Zahl derzeit nicht bekannt (Vorjahr: 135)
  • Willy-Brandt-Gesamtschule (WBG): fünfzügig, 140 Schüler (Vorjahr: 129)
  • Fridtjof-Nansen-Realschule (FNR): fünfzügig, genaue Zahl derzeit nicht bekannt (132)
  • Sekundarschule Süd: vierzügig, 88 Schüler (Vorjahr: 93)

Wie viele Schüler am EBG und an der FNR im einzelnen starten, konnte die Stadt in der vergangenen Woche nicht mitteilen. „Zusammengezählt müssten sie 218 Fünftklässler haben“, sagte Hilleringmann. Die FNR startet mit fünf fünften Klassen, das EBG mit drei. Die vorläufigen Anmeldezahlen, die die Stadt am 3. März vermeldete, besagten 80 Angemeldete am EBG und 123 an der FNR. In dieser Größenordnung wird sich das in etwa abspielen, wobei damals 56 Schüler (von 581) noch an keiner der fünf Schulen angemeldet waren.

Klar ist auch: 26 Kinder musste die Gesamtschule abweisen, weil sie nur 140 Plätze hat, aber 166 Anmeldewünsche. „Die Kinder haben an anderen Schulen Plätze gefunden“, sagt Hilleringmann. An welchen, wisse die Stadtverwaltung nicht.

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