So marode sind die Straßen in Castrop-Rauxel

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Jede Menge Löcher-Pisten gibt es in Castrop-Rauxel. Die Leveringhauser Straße mit ihren vielen Schlaglöchern wird jetzt endlich fit gemacht. Dafür gibt der Landesbetrieb Straßenbau 615.000 Euro aus. Doch was ist mit den maroden Straßen in der Zuständigkeit der Stadt?

CASTROP-RAUXEL

, 12.08.2016, 05:57 Uhr / Lesedauer: 1 min
So marode sind die Straßen in Castrop-Rauxel

Von Schlaglöchern übersät ist die Wewelingstraße zwischen Ringelrodt und Sportplatz Pöppinghausen.

Eine Antwort steht noch aus. Doch spätestens seit der letzten Sitzung des Bauausschusses vor der Sommerpause weiß die Politik, dass zehn Prozent der Castrop-Rauxeler Straßen kurzfristig zu erneuern sind. Mittelfristig fast 70 Prozent, langfristig dagegen nur gut 20 Prozent.

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Bei den Straßen, die in der Zuständigkeit des Kreises liegen, sind es dagegen beispielsweise nur knapp sechs Prozent, die kurzfristig saniert werden müssen. Nun sagt dieser Zahlenblick für das Straßennetz  für leidgeprüfte Anwohner oder Dauernutzer bestimmter Straßen rein gar nichts aus. Werden sie gemacht oder nicht und vor allem was bedeutet Kurzfristigkeit?

"Die reine Katastrophe"

Ratsherr Josef Berkel (CDU) lamentiert seit langer Zeit über den Zustand der Straßen insbesondere in Becklem. „Die reine Katastrophe hier“, schimpft er. Und seit der Eingemeindung Henrichenburgs sei noch nicht eine Straße gemacht worden, schiebt er hinterher. 

Insgesamt gibt es in Castrop-Rauxel knapp 300 Kilometer Gemeindestraßen, dazu kommen 32 km Landesstraßen, 9,7 km Bundesstraßen und 14,3 km Kreisstraßen. Und dann gibt es noch die bekannte Sorge der Anlieger, dass sie nach dem Kommunalen Abgabengesetz (KAG) bei der Sanierung von der Stadt zur Kasse gebeten werden. Wie bei der Vinckestraße vor zwei Jahren, als es einen Riesen-Aufstand der Bürger gab. Viel geholfen hat der Protest nicht. 

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