So war das Menschenkicker-Turnier in Dorf Rauxel

Kolpingsfamilie Heilig Kreuz

Das von der Kolpingsfamilie Heilig Kreuz ausgerichtete Menschenkicker-Turnier am Samstagnachmittag in Dorf Rauxel lockte viele Gäste an. Ob Jung oder Alt, ob Könner am Ball oder enthusiastischer Laie: Spaß hatten dabei alle - sowohl auf dem Feld, als auch daneben.

DORF RAUXEL

21.05.2017, 14:37 Uhr / Lesedauer: 2 min

Acht Kolping-Mannschaften à fünf Spieler traten gegeneinander an. Fünf von den acht Mannschaften entstammten der Kolpingsfamilie, eine der Feuerwehr und die achte war eine gemischte Gruppe. Die lustigsten Namen der jeweiligen Mannschaften schallten durch das Mikro von Koordinator Gerald Hövener, der das Turnier mit dem Bezirksvorsitzenden Markus Balz organisierte. Der FC Wadenkrampf spielte gegen das Team Knochenbrecher, um nur zwei von ihnen zu nennen. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt.

"Man muss sich mit dem Partner absprechen"

Die Teilnehmer wurden in ein Feld mit aufblasbaren Wänden positioniert und ihre Hände an Stangen gegurtet, wo sie auch während des Spiels verharren mussten. Das Ziel: Tore schießen. Doch das war leichter gesagt als getan, denn die Spieler konnten sich – ganz dem original Kicker getreu – nur seitwärts bewegen.

„Es ist nicht immer ganz einfach, sich zu koordinieren“, sagte Mitspielerin Lea Hövener. „Man muss sich mit dem Partner absprechen, in welche Richtung man geht.“ Marie-Christin Müller stimmte ihr da zu: „Es kommt wahrscheinlich gar nicht auf die Fähigkeiten des Einzelnen an, sondern auf die Koordination untereinander“, sagte sie.

Ein gelungenes "Familientreffen"

Die Aktion Menschenkicker war sicherlich nicht die letzte solcher Art. „Wir machen eigentlich jedes Jahr ein Fußballturnier auf einem richtigen Feld, aber dieses Jahr gab es zu wenige Mannschaften. Deshalb jetzt diese Variante, die mindestens genau so viel Spaß macht“, sagte Markus Balz. Nach dem großen Finale und der Siegerehrung ließen die rund 50 Gäste den Tag mit einem gemeinsamen Grillen ausklingen.

Auch wenn der Rasen der Kolpingsgemeinde Heilig Kreuz durch das Turnier ein bisschen was abbekommen hat, war es im Ganzen ein gelungenes „Familientreffen“, wie Gerald Hövener betonte. Neue Kontakte wurden geknüpft, alte Bekannte wiedergetroffen, und was den Rasen betrifft: „Zum Gemeindefest hat sich der wieder erholt“, wie eine Besucherin bemerkte. Wer weiß, was sich Gerald Hövener für das Gemeindefest am 1. und 2. Juli an Aktionen ausdenkt.

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