Spielplatz gesellt sich zum Hammerkopfturm

SCHWERIN Fünf Mal Ja aus der Verwaltung zu einem neuen Spielplatz auf Schwerin. Der soll möglichst noch in diesem Jahr am Hammerkopfturm realisiert werden, so Martin Wrede, Ingenieur im Bereich Stadtgrün und Friedhofswesen.

von Von Ilse-Marie Schlehenkamp

, 19.05.2008, 17:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
<p>Der Spielplatz soll in gebührendem Abstand zum Keltischen Baumkreis ausgewiesen werden. Dort ist jetzt wieder eine Kiwi gesetzt worden.</p>

<p>Der Spielplatz soll in gebührendem Abstand zum Keltischen Baumkreis ausgewiesen werden. Dort ist jetzt wieder eine Kiwi gesetzt worden.</p>

Auslöser war ein Antrag des Kinderforums des Kinder- und Jugendparlaments (KiJuPa) in dessen Sitzung am 11. März. Martin Wrede hat ausnahmslos grünes Licht von allen beteiligten Ämtern der Stadtverwaltung eingefahren, auch der vom Bauordnungsamt verlangte Bauantrag wurde positiv beschieden.

Jetzt muss nur noch der Jugendhilfeausschuss sein Plazet für die Ausweisung geben, das Thema wird in der Sitzung des Fachausschusses am Donnerstag, 29. Mai, im Center Pöppinghausen behandelt.

Die vorgesehene Fläche ist rund 1000 Quadratmeter groß und soll mit einem Stahlmattenzaun von einem Meter Höhe eingegrenzt werden. Der Zugang soll mit einem Gitterrost gegen Hunde gesichert werden. An das Aufstellen von Spielgeräten ist ausdrücklich nicht gedacht.

Jede Menge Grün, aber kein Spielplatz

Der Bereich Schwerin, weiß man im Bereich Stadtgrün, weist mit 4275 qm ein hohes Spielflächendefizit auf. Nördlich der Dortmunder Straße gibt es zwar jede Menge Grün, aber keinen Spielplatz. Schon vor Jahren scheiterten Bemühungen, ein Spielterrain im Bereich der ehemaligen Bergarbeiterkolonie zu verwirklichen.

"Prima, das wird die Kinder freuen", kommentierte gestern KiJuPa-Chefin Ulrike Wolowski-Hassel. Die große neue Spielfläche sei gut geeignet, um mal ein Picknick zu machen, Seil zu hüpfen oder mit dem Ball zu spielen, ohne ständig Tretminen befürchten zu müssen. Extra Geld soll dafür nicht in die Hand genommen werden. "Wir bemühen uns, das über unseren normalen Unterhaltungsaufwand laufen zu lassen", so Martin Wrede.

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