St. Rochus knackt fast den Geburten-Rekord

80 Kinder im Juli

Ein neuer Rekord ist es dann zwar nicht geworden, aber dennoch ein sehr erfreuliches Ergebnis. Im Monat Juli sind 80 Kinder im St.-Rochus-Hospital auf die Welt gekommen. Mit der geplanten Schließung der Geburtenhilfe im Evangelischen Krankenhaus soll der Anstieg allerdings nichts zu tun haben, sagt das Rochus-Hospital.

Castrop-Rauxel

, 04.08.2015, 05:24 Uhr / Lesedauer: 1 min
St. Rochus knackt fast den Geburten-Rekord

Die stolze Mutter und ihre Tochter: Imke Tempelmann mit Victoria Sophie auf dem Arm.

Fast hätte es geklappt mit dem Rekordbaby im St. Rochus-Hospital. Zwei Geburten haben gefehlt, dann wäre die Marke von 82 Kindern in einem Monat gebrochen gewesen. „Der Rekord hat schon lange Bestand, der dürfte sieben bis acht Jahre alt sein“, sagt Dr. Michael Glaßmeyer, Chefarzt der geburtshilflichen Abteilung des Krankenhauses.

Baby Nummer 80 ist am Freitag per Kaiserschnitt zur Welt gekommen. 3740 Gramm hat der kleine Kyell auf die Waage gebracht. Seine Eltern Sabrina und Heiko Schmidt freuen sich über ihren Jungen, der mit 54 Zentimetern das Licht der Welt erblickt hat.

Victoria Sophie kam am Donnerstag

Bereits am Donnerstag hat mit der kleinen Victoria Sophie Tempelmann das 75. Baby des Monats die geburtshilfliche Station erfreut. Victoria Sophie, die ebenfalls per Kaiserschnitt zur Welt gekommen ist, hat nach der Entbindung 3740 Gramm bei einer Körpergröße von 49 Zentimetern gewogen. Ihre Eltern Imke Tempelmann und Oliver Burchardt sind nach der Entbindung überglücklich gewesen.

EvK irrelevant

Glaßmeyer lässt die geplanten Schließung der geburtshilflichen Abteilung des Evangelischen Krankenhauses zum Jahresende als Grund für diesen Fast-Rekord nicht gelten. „Zwar sind die Zahlen schon ungewöhnlich. Und man kann sie sich auch nicht unbedingt erklären. Mit dem EvK hat dies aber nichts zu tun“, so Glaßmeyer.

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Die Frauen, die jetzt entbunden haben, haben die Entscheidung pro St.-Rochus-Hospital bereits zwischen März und Mai getroffen, so der Chefarzt. „Es kommen maximal noch fünf bis zehn Geburten dazu, die nicht vorangemeldet sind“, sagt er. Die Monate Juli, August und September seien aber generell geburtenstark. Im November und Dezember nähmen die Geburten zwar ab, „das zweite Halbjahr ist dennoch immer besser als das erste“, so Glaßmeyer. 

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