Glasfaser-Ausbau

Haustürgeschäfte: Stadt Castrop-Rauxel streitet angebliche Beteiligung ab

In Castrop-Rauxel informieren derzeit offenbar Vertreter über Glasfaser-Produkte und schnelles Internet. Die Stadt sieht sich nun in der Pflicht, Behauptungen der Vertreter richtigzustellen.
Derzeit klingeln Vertreter an Haustüren in Castrop-Rauxel, um Glasfaser-Produkte zu bewerben.
Derzeit klingeln Vertreter an Haustüren in Castrop-Rauxel, um Glasfaser-Produkte zu bewerben. © Sylvia vom Hofe

An den Haustüren von manch einer Castrop-Rauxelerin und einem Castrop-Rauxeler klingelten in den vergangenen Tagen offenbar häufiger Vertreter, die über den Glasfaserausbau informieren wollten. Schnelleres Internet will schließlich fast jeder heute haben.

Die Vertreter vor der Haustür bauten nach Information der Stadtverwaltung ihre Gespräche jedoch zum Teil auf falschen Tatsachen auf. Deshalb wendet sich die Stadt jetzt an die Öffentlichkeit, um klarzustellen, dass die Stadtverwaltung nichts mit den Vertretern an den Haustüren zu tun hat.

Die Vertreter seien „im Auftrag privatwirtschaftlicher Unternehmen unterwegs“, teilt die Pressestelle der Stadt mit. Bürger hatten offenbar die Stadt informiert, weil die Vertreter behauptet hatten, dass die Stadt Castrop-Rauxel sich an den beworbenen Produkten beteilige.

Stadt stellt klar: keine Kooperation

Dem sei aber nicht so. Die Stadt teilt deshalb mit: „Es bestehen keinerlei Kooperationen oder finanzielle Beteiligungen der Stadt Castrop-Rauxel und deren Tochterunternehmen an den Projekten dieser privatwirtschaftlichen Unternehmen zu deren geplanten Glasfaser-Ausbau-Projekten.“ Sie betont, dass Bürgerinnen und Bürger den Vertretern zu keiner Auskunft verpflichtet seien.

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