Coronavirus

Stadt Castrop-Rauxel verstärkt Personal für eigene Corona-Hotline

Angesichts der rasanten Entwicklungen hat die Stadt das Personal für die eigene Corona-Hotline aufgestockt. Außerdem hat die Verwaltung weitere Änderungen auf den Weg gebracht.
Im Frühjahr hat die Stadt die Corona-Hotline eingerichtet. © picture alliance / Uli Deck/dpa

Bereits im vergangenen März hat die Stadtverwaltung eine eigene Corona-Hotline ins Leben gerufen. Doch obwohl das dortige Anrufaufkommen in den vergangenen Wochen und Monaten zumeist sehr überschaubar war, hat die Verwaltung nun reagiert und das erforderliche Personal aufgestockt.

Ausschlaggebend für diesen Schritt sei die aktuelle Entwicklung in der Corona-Krise gewesen, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Bürgermeister Rajko Kravanja wird daher wie folgt zitiert: „Wir können der Pandemie auch in der kritischen Phase etwas entgegensetzen, wenn wir zusammenarbeiten und uns gegenseitig unterstützen. Deswegen gilt mein herzlicher Dank den Kollegen, die jetzt flexibel andere Aufgaben wahrnehmen.“

Bauverwaltung verzichtet auf Präsenztermine

Konkret heißt das: Fortan wird die Stadtverwaltung im Bereich der Service-Hotline von Mitarbeitern der Forum GmbH unterstützt. War es vor wenigen Wochen noch eine einstellige Anrufanzahl, die bei der Stadt einging, verzeichnete man laut Sprecherin Uta Stevens am Montag bereits knapp 60 Anrufe.

Die Stadt weist deshalb allerdings auch noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei der Corona-Hotline um keine allgemeine Telefonzentrale handele.

Vielmehr würden die meisten relevanten Fragen rund um die derzeitige Corona-Situation bereits auf der Internetseite der Stadt Castrop-Rauxel beantwortet, heißt es in der Pressemitteilung.

Unterdessen reagiert auch die Bauverwaltung auf die verschärften Corona-Regeln. Die Bauberatung werde fortan nicht mehr über Präsenztermine stattfinden, sondern könne nur noch über eine telefonische Absprache erfolgen. Außerdem werde die Akteneinsicht vor Ort bis auf Weiteres ausgesetzt und Bauabnahmen seien nur noch in dringenden Fällen durchzuführen.