Corona

Steigende Inzidenzen: Auch Ältere sind wieder stärker betroffen

Wie oft dienstags gibt es kaum neue Corona-Infektionen in Castrop-Rauxel und im Kreis. Insgesamt aber bleibt es dabei, dass die Inzidenzen zulegen. Auch Ältere sind wieder stärker betroffen.
Die Corona-Inzidenz sinkt in Castrop-Rauxel den dritten Tag in Folge. © Grafik: Martin Klose

Am zweiten Tag nach den Herbstferien (26.10.) meldet der Kreis Recklinghausen nur zwei neue Corona-Fälle für Castrop-Rauxel. Damit sind 79 Europastädter nachweislich mit Covid-19 infiziert. Im gesamten Kreis gibt es 18 neue Fälle. Ein moderater Anstieg. Zum Vergleich: Am Donnerstag (21.10.) kamen 138 neue Fälle hinzu.

Allerdings: Die Infektionszahlen am Dienstag fallen erfahrungsgemäß meist recht niedrig aus. Schaut man sich die Zahlen der vergangenen Wochen an, zeigt sich, dass die Inzidenzen insgesamt wieder steigen. Vor einem Monat (26.9.) lag die Kreis-Inzidenz bei 66,8. Nachdem sie zwischenzeitlich kurzzeitig auf um die 50 gefallen war, liegt sie mittlerweile bei 84,6. Viel deutlicher fällt der Anstieg in Castrop-Rauxel aus. Hier lag die Inzidenz vor einem Monat mit 19,1 auf einem recht niedrigen Niveau. Nun liegt sie bei 62,9.

Anstieg gab es auch nach den Sommerferien

Auch nach den Sommerferien waren die Inzidenzen gestiegen. In Castrop-Rauxel wie im Kreis haben sie zwischenzeitlich die 100 überschritten. Danach sind sie wieder gefallen. Die entscheidende Frage ist, ob das im Laufe der kommenden Wochen wieder passiert. Oder ob das kühlere Wetter einen Rückgang der Zahlen verhindert.

Interessant wird auch sein, welche Altersgruppe in den kommenden Wochen wie stark betroffen ist. Während die Inzidenzen nach den Sommerferien vor allem bei den ganz Jungen hoch lagen, sind zurzeit die 20 bis 29-Jährigen am stärksten betroffen. Hier liegt die Inzidenz im Kreis Recklinghausen aktuell bei 130,8.

Und auch Ältere sind wieder stärker betroffen, hier fällt vor allem der recht steile Anstieg der Inzidenz auf: So lag sie bei den 60- bis 69-Jährigen am 1. Oktober bei 12,5, mittlerweile beträgt sie 55,7. Bei allen über 80 Jahren ist sie von 32,9 auf heute 72,4 gestiegen. In der Altersgruppe dazwischen (70 bis 79 Jahre) ist sie allerdings stabil geblieben.