Steinmetz ist von Baustelle umzingelt

Aufreger

Frank Herbst ist sauer. Der Inhaber des Steinmetzbetriebes von Pentz und Schlüchtermann hat seit etlichen Monaten die dicke Baustelle der Emschergenossenschaft an der Schulstraße vor der Nase. "Meine Kunden können mich kaum noch erreichen", schimpft der 47-Jährige.

RAUXEL

von Von Ilse-Marie Schehenkamp

, 30.03.2011, 08:56 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kein Durchkommen zum Steinmetzbetrieb.

Kein Durchkommen zum Steinmetzbetrieb.

Und nur per Zufall habe er erfahren, dass noch jede Menge Betonarbeiten beim ersten Bauabschnitt erledigt werden müssten, berichtet Herbst. Statt kleiner "kosmetischer" Arbeiten nämlich, über die man sich in der vergangenen Woche bei einem Ortstermin mit Emschergenossenschaft, Baufirma und Stadt unterhalten habe, müsse der komplette alte Bach aus circa fünf Metern Tiefe obertägig verfüllt werden. "Wir befürchten eine wochenlange Vollsperrung des Bereiches", sagt Rechtsanwalt Jürgen Wischnewski, den Herbst eingeschaltet hat. "Da wird nichts gesperrt", versichert Ilias Abawi, Pressesprecher bei der Emschergenossenschaft. Allerdings müsse die Grundwasser-Drainage für die Häuser auf der Schulstraße noch neu gelegt und in den hinteren Trog geleitet werden. Abawi: "Das wird noch mal ein bisschen Beeinträchtigung geben, für die wir um Verständnis bitten." Was die Verkehrsführung im Baustellenbereich und seiner Nebenstraßen betrifft, ist sie laut Achim Waldert vom Ordnungsamt seit Dienstagnachmittag so verändert worden, dass Kunden, die den Steinmetzbetrieb erreichen wollen, über die Clemensstraße hin und dort auch wieder zurückfahren können.

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