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Streit um Absperrung: Einlenken, kein Fortkommen

Wildgehege Grutholz

Mit der Teilabsperrung des Wildgeheges im Grutholz hat die Stadt Castrop-Rauxel den Zorn von Tierschützern und Spaziergängern auf sich gezogen. Jetzt deutet sich eine Lösung in dem Konflikt um die geplanten Baumfällarbeiten an.

DEININGHAUSEN

, 08.09.2016 / Lesedauer: 2 min
Streit um Absperrung: Einlenken, kein Fortkommen

Absperrgitter Grutholz

In der Auseinandersetzung um die Absperrung des Wildgeheges im Grutholz haben Stadt sowie Wald und Forst nach der Berichterstattung unserer Redaktion eingelenkt und eine zeitnahe Fällung der kranken Bäume zugesagt.

Darüber berichtete Fördervereins-Vorsitzende Marianne Scheer am Donnerstag nach einem Telefonat mit Förster Dirk Middelmann. „Herr Middelmann von Wald und Forst hat mich um halb neun angerufen, um mir zu sagen, dass heute noch Arbeiten am Wildgehege durchgeführt werden“, erklärte sie. Der Zaun solle auf jeden Fall so versetzt werden, dass der Zugang zum Wildgehege wieder frei sei. Das ist wichtig, um die Versorgung der Tiere vor allem mit Wasser zu gewährleisten.

Forstspezialfahrzeug ist defekt

Allerdings folgten der guten Absicht zunächst keine Taten. Der Grund: Ein defektes Forstspezialfahrzeug, das nicht zum Einsatz kommen konnte, wie Middelmann gegen 14 Uhr der Tierschützerin mitteilte.

Ein erneutes Nachfragen bei der Stadt, ob der Zaun denn nicht zur Versorgung der Tiere rund 50 Meter zurückgesetzt werden könnte, blieb unter Hinweis auf sicherheitstechnische Gründe ohne Erfolg. Jetzt hofft Marianne Scheer auf Freitagmorgen: „Um 9 Uhr ist Treffen mit der Stadt am Wildgehege. Nach jetzigem Kenntnisstand sollen dann auch die Bäume gefällt werden“, sagte sie. 

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