Stromausfall: Die vierte große Strompanne in Castrop-Rauxel innerhalb von fünf Wochen

Strom

Langsam wird es unheimlich mit den Stromausfällen in Castrop-Rauxel. Am Sonntagmorgen war schon wieder der Strom weg, diesmal waren viele Haushalte in Ickern und Habinghorst davon betroffen.

Ickern, Habinghorst

, 26.01.2020, 11:46 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auf dieser Karte ist zu erkennen, wo es am Sonntagmorgen im Castrop-Rauxeler Norden zu Stromausfällen gekommen ist.

Auf dieser Karte ist zu erkennen, wo es am Sonntagmorgen im Castrop-Rauxeler Norden zu Stromausfällen gekommen ist. © Screenshot Störungsauskunft

In der Nacht zum 2. Januar 2020 saßen ab 0.19 Uhr zahlreiche Menschen in der Altstadt und in Richtung Bladenhorst und Umgebung im Dunkeln.

Am 26. Dezember um 20.14 Uhr saßen viele Menschen in den Stadtteilen Henrichenburg, Ickern und Habinghorst im Dunkeln wegen eines kompletten Stromausfalls.

Am 23. Dezember waren Menschen in Merklinde und Frohlinde betroffen. Dort gab es um 0.10 Uhr plötzlich einen kompletten Stromausfall, der nicht nur Wohnhäuser, sondern auch die Straßenbeleuchtung betraf.

Viele Straßenzüge im Norden betroffen

Und nun waren am Sonntagmorgen viele Straßenzüge in Ickern und Habinghorst von einem Stromausfall betroffen. Von Ickern End bis runter zur Recklinghauser Straße und weit hinüber nach Westen bis zur Rheinstraße am Kanal in Habinghorst war der Ausfall zu registrieren.

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Gegen 7.30 Uhr muss es gewesen sein, als die ersten Ausfallmeldungen auf dem Störungsportal „Störungsauskunft“ eingingen und auch bei Facebook die ersten Fragen aufkamen.

Wahrscheinlich wieder ein Kabeldefekt

Wieder waren sowohl die Wohnhäuser als auch die Straßenlaternen betroffen. Bis der Netzbetreiber reagieren und die Versorgung auf ein anderes Kabel umschalten konnte, verging einige Zeit. Nach rund 45 Minuten waren die meisten Haushalte wieder am Netz.

Wie schon bei den Ausfällen der vergangenen Wochen dürfte auch dieser Ausfall an einem Kabelfehler und nicht an Problemen mit der generellen Stromversorgung gelegen haben. Westnetz als Netzbetreiber war dazu am Sonntag nicht zu erreichen.

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