Studenten-Entwürfe für ein Marktplatz-Café sind da

Umgestaltung des Marktplatzes

Die Studenten haben gearbeitet: Die Café-Ideen sind da. Fast 20 Entwürfe für den Bau eines Cafés auf dem Altstadtmarkt hat der Technische Beigeordnete Heiko Dobrindt von der Fachhochschule Dortmund bekommen. Ob eine der Ideen realisiert wird, muss allerdings noch geklärt werden.

CASTROP

von Von Peter Wulle

, 02.04.2012, 16:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Soll der Marktplatz mit einem Café bebaut werden? Diese Frage muss geklärt werden. Einen Investor und einen Betreiber hat der Cityring an der Hand.

Soll der Marktplatz mit einem Café bebaut werden? Diese Frage muss geklärt werden. Einen Investor und einen Betreiber hat der Cityring an der Hand.

 Eine Antwort darauf lässt sich Heiko Dobrindt nicht entlocken. „Die Semesterarbeiten enthalten interessante Lösungen. Ob eine davon realisiert werden soll und kann, muss nun erörtert werden“, sagt er. Zunächst bekommt der Cityring-Vorstand die Pläne zu sehen, dann soll eine breite Diskussion mit den Politikern und den Bürgern vorbereitet werden. Gegen anfängliche Widerstände in Politik und Verwaltung hat der Cityring im vergangenen Jahr nachdrücklich den Wunsch nach einer attraktiven Marktplatz-Gastronomie vorgebracht. „Wir haben sowohl einen Investor als auch einen Betreiber – vorausgesetzt, es lässt sich eine bestimmte Betriebsgröße darstellen“, sagt Gerald Baars vom Cityring.

Alles hängt also an der Grundsatzfrage. „Erst, wenn wir ein Ergebnis haben und wissen, ob die Errichtung eines Cafés auf dem Marktplatz weiter verfolgt wird, oder wir davon Abstand nehmen, kann auch weiter über die Neugestaltung des Platzes nachgedacht werden“, erklärt Heiko Dobrindt. Von dem Votum pro oder contra Café hänge schließlich ab, wie die Parksituation oder die Aufenthaltsqualität auf dem Markt entwickelt werden kann.Vor gut einem Jahr waren der Öffentlichkeit bereits Grobskizzen zur Um- und Neugestaltung des Marktplatzes vorgestellt worden. Diskutiert wurde der Wegfall einiger Bäume und einiger Parkplätze. Grundsätzlich soll der größte Teil für Markt, Veranstaltungen und Parken erhalten bleiben. 

Lesen Sie jetzt