Erster Herbststurm

Sturmtief: Castrop-Rauxel blieb von großen Schäden verschont

Sturmtief Hendrik pfiff am Donnerstag über Castrop-Rauxel. Der Deutsche Wetterdienst hatte eine amtliche Wetterwarnung herausgegeben. Große Schäden aber blieben aus in der Europastadt.
Schwere Sturmböen sind in Castrop-Rauxel bisher ausgeblieben. Sturmtief Hendrik war bisher recht gnädig. © Thomas Schroeter

Abschlussnachricht:
Der Sturmtag in Castrop-Rauxel ist ohne große Schäden über die Bühne gegangen. Die Feuerwehr musste nur zwei Sturmeinsätze fahren und von der Polizei liegen keine Schadensmeldungen vor. Nur der Bahnverkehr wurde in der Region durch herabstürzende Äste wieder komplett durcheinander und zeitweise auch zum Erliegen gebracht.


15.19 Uhr:
An der Sturmfront ist es in Castrop-Rauxel weiter ruhig. Die Feuerwehr musste keine Einsätze fahren, Meldungen über Schäden blieben aus. Unter vielen Bäumen findet man zwar kleinere und größere abgebrochene Äste, über Personenschäden liegen aber keine Informationen vor. Castrop-Rauxel scheint Sturmglück zu haben.

12.31 Uhr:
Wegen der vielen Störungen und der anhaltenden Sturmwarnung des DWD hat die Deutsche Bahn den Fernverkehr in NRW komplett eingestellt. Diese Maßnahme gilt vorübergehend für den heutigen Donnerstag. Die Bahn bittet Reisende, sich vor Reiseantritt über ihre Verbindung auf www.bahn.de, im DB Navigator oder bei der telefonischen Reiseauskunft 030/2970 zu informieren.

11.51 Uhr:
Die Sturmlage in Castrop-Rauxel bleibt weiter recht entspannt. Für die Feuerwehr hat es inzwischen einen weiteren Einsatz wegen des Sturmtiefs an der Dortmunder Straße gegeben, weitere Auswirkungen sind bisher aber nicht gemeldet worden.

10.28 Uhr:
Der Bahnverkehr in der Region ist offenbar durch den Sturm schon schwer eingeschränkt. Durch umgestürzte Bäume, Gegenstände in den Gleisen und technische Störungen an der Strecke kommt es zu starken Beeinträchtigungen auf fast allen Linien.

Selbst da, wo frei Fahrt herrscht, kommt es zu erhöhten Streckenauslastungen. In der Folge kommt es zu Verspätungen und wahrscheinlich zu Umleitungen und Zugausfällen.

Ein Regelbetrieb ist derzeit nur eingeschränkt möglich.

Auf den entsprechenden Abschnitten wird versucht, Busse oder sogar Taxen als Ersatzverkehr einzusetzen.

10.15 Uhr:
Während die Feuerwehren in anderen Kreis-Städten wie Dorsten oder Recklinghausen in der letzten Stunde mehrere Sturm-Einsätze fahren mussten, herrscht in Castrop-Rauxel gerade relative Ruhe.

Nach wie vor aber hält der Deutsche Wetterdienst (DWD) seine Warnung vor „markantem Wetter“ aufrecht. Es treten demnach schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 75 km/h (Sturmstärke 9) und 90 km/h (Sturmstärke 10) auf.

In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss laut DWD sogar mit orkanartigen Böen bis 110 km/h (Sturmstärke 11) gerechnet werden.

9.07 Uhr:

Abgerissene kleine Äste gehören in Castrop-Rauxel schon zum Bild des Tages. Das Sturmtief Hendrik soll den ganzen Donnerstag über für ungemütliche Stunden sorgen mit Sturmstärken von bis zu 100 km/h in der Spitze.

Die Castrop-Rauxeler Feuerwehr musste sturmbedingt schon um kurz nach 6 Uhr nach Pöppinghausen ausrücken. Große Schäden sind bisher nicht bekannt.

Unsere Ursprungsmeldung:

Schon am frühen Mittwochmorgen empfahlen die Fernseh-Meteorologen: „Verlassen Sie am Donnerstag (21.10.) am besten nicht Ihre Wohnung oder ihr Haus.“ Der Grund: Ab Mitternacht wird in ganz Deutschland Sturmtief Hendrik mit schweren Sturmböen und Gewittern erwartet.

Auch Castrop-Rauxel wird davon wohl nicht verschont bleiben. Der Deutsche Wetterdienst hat für Donnerstag (21.10.) eine amtliche Wetterwarnung herausgegeben. In der ganzen Stadt ist demnach ab circa 0 Uhr mit schweren Sturmböen zu rechnen. Die Warnung gilt zunächst bis 18 Uhr am Donnerstagabend.

Wälder unbedingt meiden

Die schweren Sturmböen sollen in diesem Zeitraum mit Geschwindigkeiten zwischen 75 und 90 Stundenkilometern auftreten. Der Deutsche Wetterdienst warnt: Vereinzelt können Bäume entwurzelt oder Dächer beschädigt werden. Der Aufenthalt in Wäldern sollte während des ersten Herbststurms 2021 unbedingt vermieden werden.

Aber auch außerhalb der Wälder sollte man sehr vorsichtig sein: Äste, Dachziegel oder Gegenstände könnten herabstürzen und schwere Verletzungen verursachen.