Treff für Pöppinghausens Kinder - seit Jahrzehnten

Vereinsjubiläum im Center

In den Kinder- und Jugendzimmern muss nicht immer der Computer laufen. Freizeit geht auch anders. Dafür steht das Center Pöppinghausen, das seit 25 Jahren von einem privaten Trägerverein betrieben wird. Das Jubiläum wurde mit Bürgermeister und zahlreichen Gästen gefeiert.

PÖPPINGHAUSEN

von Von Peter Wulle

, 22.04.2012, 17:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Clemens Huerkamp (2. Vorsitzender), Kurt Niemeyer (Geschäftsführer) und Rudolf Eller (Vorsitzender, von links) freuen sich, dass es ihren Verein gibt, der den Fortbestand des Jugendtreffs in Pöppinghausen gewährleistet. Das Center ist heute Anlaufpunkt für viele Menschen des Ortsteils mit seinen 800 Einwohnern.

Clemens Huerkamp (2. Vorsitzender), Kurt Niemeyer (Geschäftsführer) und Rudolf Eller (Vorsitzender, von links) freuen sich, dass es ihren Verein gibt, der den Fortbestand des Jugendtreffs in Pöppinghausen gewährleistet. Das Center ist heute Anlaufpunkt für viele Menschen des Ortsteils mit seinen 800 Einwohnern.

Hinter ihm ist auf einer Info-Tafel mit zahlreichen Zeitungsausschnitten alles nachzulesen über den „langen Weg zum neuen Center.“ Das wurde 2007 im alten Gemeindehaus an der Pöppinghauser Straße eröffnet.„2005 war dafür der Kaufvertrag unterschrieben worden. Die folgenden zwei Jahre waren dann totaler Wahnsinn“, erinnert sich Michael Goerke. Bei dem hauptamtlich tätigen pädagogischen Leiter laufen im Center alle Fäden zusammen. „In den Jahren während der umfangreichen Sanierung haben wir hier mit viel ehrenamtlichem Einsatz geschackert und drüben noch 70 Prozent des Betriebs laufen lassen“, sagt Clemens Huerkamp. „Das war eine harte Zeit“, ergänzt Rudolf Eller, „aber dafür ist es jetzt hier umso schöner.“  

Rund 120 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 18 Jahren leben in dem 800-Einwohner-Stadtteil. „Etwa die Hälfte davon“, sagt Michael Goerke, „gehört zu unserem Stammpublikum.“ Regelmäßig sucht der Pädagoge den Kontakt zu den Jugendlichen, um immer neue Angebote für sie zu schaffen. Anders als in den 80er Jahren, reiche es heute nicht mehr aus, nur die Türen aufzusperren und Jugendlichen einen Raum zu bieten.   

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