Trotz Corona: Nikolaus kommt in das kleine Weihnachtsdorf

Stadtteilverein

Den traditionellen Weihnachts- und Adventmarkt hat der Stadtteilverein längst abgesagt. Aber: Eine Alternative sollte her. Der Stadtteilverein hat eine gefunden und stößt damit auf Resonanz.

Schwerin

24.10.2020, 20:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Vor dem Eingang von Edeka Richter soll das kleine Weihnachtsdorf aufgebaut werden. Jürgen Wischnewski, Kathrin Lasser-Moryson und Anne Bludau (v.l.) vom Stadtteilverein "Wir auf Schwerin" freuen sich auf die Alternative zum traditionellen Weihnachts- und Adventmarkt.

Vor dem Eingang von Edeka Richter soll das kleine Weihnachtsdorf aufgebaut werden. Jürgen Wischnewski, Kathrin Lasser-Moryson und Anne Bludau (v.l.) vom Stadtteilverein "Wir auf Schwerin" freuen sich auf die Alternative zum traditionellen Weihnachts- und Adventmarkt. © privat

Der 19. Advents- und Weihnachtsmarkt auf dem Neuroder Platz ist längst wegen der Pandemie gestrichen. Doch so ganz wollen die Schwerinerinnen und Schweriner nicht auf weihnachtliches Flair verzichten. Seit Wochen strickt der Stadtteilverein „Wir auf Schwerin“ an einer Alternativ-Lösung.

Geplant ist ein kleines Weihnachtsdorf vor Edeka Richter an der Dortmunder Straße. Das erklärt der Vorsitzende des Stadtteilvereins, Jürgen Wischnewski, in einer Presseinformation.

„Natürlich unter strikten Corona-Auflagen mit den geltenden Hygiene-Bestimmungen“, sagt der Jürgen Wischnewski. „Wir freuen uns, dass wir von Ralf Richter grünes Licht bekommen haben und über die Unterstützung der Sparkassenstiftung“, erklärt die stellvertretende Vorsitzende Katrin Lasser-Moryson.

Weihnachtsdorf für vier Wochen

Stattfinden soll das Weihnachtsdorf vom 28. November (Donnerstag) bis zum 23. Dezember (Mittwoch). Das Frauenhaus stelle dem Stadtteilverein dafür zwei Holzhütten zur Verfügung. Bemühungen, noch eine dritte Holzhütte von Dritten ausleihen zu können, liefen derzeit noch.

Jetzt lesen

Geplant ist, dass die Hütten in einer Kernzeit von 10 bis 17 Uhr besetzt sein sollen. Das Interesse am Mitmachen sei schon sehr groß, wie sich jüngst auf einer offenen Vorstandssitzung des Stadtteilvereins im Café Zuhause herausstellte.

Etliche Vereine und Einzelpersonen wollen sich beteiligen. Darunter seien viele, die auch in der Vergangenheit dafür gesorgt hätten, dass der Adventsmarkt auf dem Neuroder Platz zu einer Kultveranstaltung für die ganze Stadtgesellschaft und darüber hinaus geworden ist.

Schoko-Nikolaus statt Stutenkerl

„Wir haben mal ausgerechnet, dass wir rund 45 Standmöglichkeiten und Zeitfenster anbieten können“, sagt Katrin Lasser-Moryson. Gesetzte Größen sind beispielsweise das Frauenhaus, die SPD Schwerin-Frohlinde-Dingen, die Roten Funken, das Seniorenheim am Ginsterweg, Blumen Neges, Kultur und Heimat, der Förderturmverein und etliche andere mehr. Wer sich ebenfalls beteiligen möchte, kann sich bei Katrin Lasser-Moryson per E-Mail melden.

Auch auf den traditionellen Nikolaus-Besuch soll nicht verzichtet werden. Statt der Stutenkerle werden Nikoläuse an die Kinder verteilt, die der SPD-Ortsverein stiftet. Und es soll wieder ein möglichst buntgemischtes Angebot mit viel Selbstgemachtem, Dekoartikeln rund um Weihnachten und natürlich kleinen lukullischen Leckerbissen geben. Weitere Details will der Stadtteilverein „Wir auf Schwerin“ rechtzeitig mitteilen.

Lesen Sie jetzt