Überweg vom Markt zum Gretenkordhaus erwünscht

Parteien einig

Eine schnelle Lösung wird es nicht geben, die von der FDP angeregte Querungshilfe zwischen Marktplatz und der Bushaltestelle vor dem Gretenkordhaus soll aber kommen.

CASTROP

von Von Peter Wulle

, 27.01.2011, 15:44 Uhr / Lesedauer: 1 min

  Die FDP hatte mit ihrem Antrag darauf hingewiesen, dass es gerade älteren Menschen sowie Menschen mit Behinderung schwer falle, die Straße Am Markt gerade zu Hauptverkehrszeiten zu überqueren. „Diese Brisanz könnte sich in Zeiten einer älter werdenden Gesellschaft noch verstärken“, argumentierte FDP-Chef Christoph Grabowski. Einer weitergehenden Anregung der CDU, auch in Höhe der Mühlengasse, wo viele Schüler des Adalbert-Stifter-Gymnasiums und der Hauptschule die Mühlenstraße überqueren, vielleicht einen Zebrastreifen zu installieren, wurde zurückhaltend aufgenommen. Sozialdemokrat Bernd Jungnickel wies darauf hin, dass diese Idee vor Jahren schon mal wegen des zu geringen Abstands zur rückwärtigen Ampel in Höhe der Widumer Straße abgelehnt worden sei.

Mit ihrem Wunsch, alle Kreisverkehre mit Zebrastreifen auszustatten, blitzte die FDP übrigens ab. Gäbe es Zebrastreifen, hätten die Fußgänger stets Vorrang. Ohne Zebrastreifen müssen die Autofahrer lediglich beim Herausfahren auf Fußgänger warten - was kaum jemand weiß. Radler sind immer wartepflichtig.  

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