Unterricht an der Fridtjof-Nansen-Realschule findet wieder statt

Eichenprozessionsspinner

Der Unterricht an der Fridtjof-Nansen-Realschule kann seit Montag (1.) wieder stattfinden. Alle Nester des Eichenprozessionsspinners wurden entfernt. Gebannt ist die Gefahr aber noch nicht.

Castrop-Rauxel

, 03.07.2019 / Lesedauer: 2 min
Unterricht an der Fridtjof-Nansen-Realschule findet wieder statt

Schädlingsbekämpfer machten den Raupen des Eichenprozessionsspinners am Berufskolleg den Garaus. © Michael Schuh

Die Gefahr für Schüler und Lehrer der Fridtjof-Nansen-Realschule (FNR) durch den Eichenprozessionsspinner ist gebannt. „Unter Vorbehalt“, sagte Schulleiter Alfred Horn am Mittwoch auf Nachfrage.

Der Unterricht an der Schule hatte am Donnerstag und Freitag ausfallen müssen, weil es eine „großflächige Belastung des Schulgeländes“ gegeben hatte, wie die Schulleitung in einem Rundschreiben mitteilte.

Am Montagmorgen dann wurde noch ein weiterer Baum mit mehreren Nestern entdeckt und von den gefährlichen Raupen befreit. „Alle Absperrungen rund um das Schulgelände sind aufgehoben“ so Horn weiter.

Kreis und Stadt arbeiten zusammen gegen Raupen

Der Schulleiter lobte erneut die gute Zusammenarbeit zwischen Stadt und Kreis. Denn auch das benachbarte Gelände des Berufskollegs war vom Eichenprozessionsspinner befallen gewesen – das steht unter Trägerschaft des Kreises, die Realschule unter Trägerschaft die Stadt. Eine Fachfirma, die für den Kreis in der Gegend war, hat die Nester an den Bäumen auf städtischem Grund mit abgesaugt.

Gebannt sei die Gefahr aber noch nicht gänzlich. Denn die Zeit, in der sich neue Nester bilden können, ist noch nicht vorbei. „Wir hoffen, dass wir so (Anm. d. Red.: raupenbefreit) in die Sommerferien gehen können“, so Horn.

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