Ursache für Tagesbruch in Obercastrop gefunden

Erneut Loch in Straße

Ende Februar hatte sich erneut ein Loch in den Wegen Castrop-Rauxels aufgetan: In Obercastrop hatte eine Anwohnerin einen Hohlraum unter einer Nebenstraße entdeckt. Die Ursache für dieses "Obercastroper Loch" ist nun gefunden und wird behoben.

CASTROP-RAUXEL

, 08.03.2016, 11:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Ursache für dieses Loch in einer Nebenstraße in Obercastrop ist gefunden. Aus einem Abwasserkanal war Wasser ausgetreten.

Die Ursache für dieses Loch in einer Nebenstraße in Obercastrop ist gefunden. Aus einem Abwasserkanal war Wasser ausgetreten.

Die Ursache für das Loch in der Obercastroper Kreuzstraße ist gefunden: „Es war ein nicht verfüllter Stutzen im Abwasserkanal“, berichtete am Dienstagmorgen einer der ausführenden Bauarbeiter vor Ort.  Aus dieser undichten Stelle sei über Jahrzehnte Wasser ausgetreten. Das habe schließlich das Erdreich unter der Straße habe absinken lassen.

Um das Leck zu entdecken, mussten die Pflastersteine großflächig entfernt werden, um mehrere Kubikmeter Erdreich auszuheben. An der Oberfläche war zunächst nur ein kleines Loch zu sehen. „Zuletzt waren wir drei Meter tief“, sagte der Arbeiter. So tief, dass die Seiten mit Spundbohlen abgestützt werden mussten. Am Dienstagmorgen wurde nach dem Schließen des Lecks wieder mit der Verfüllung und Verdichtung des Erdreichs begonnen.  

Anfang Dezember hatte sich in Castrop-Rauxel schon einmal der Boden aufgetan: Im Stadtteil Ickern ist damals ein 16-jähriger Schüler in ein zwei Meter tiefes Loch im Bürgersteig gefallen. Es handelte sich um einen ehemaligen Stollen.

Zuständige geben Entwarnung

Das „Obercastroper Loch“ war am Sonntag, 28. Februar, entdeckt und kurz darauf provisorisch gesichert worden. Anschließend wurde vor einer Woche die Suche nach den Ursachen begonnen.  Politisch thematisiert wurde es zwischenzeitlich auch im zuständigen Bauausschuss.

Dort gab EUV-Vorstand Michael Werner Entwarnung: „Das ist ein einfacher Tagesbruch gewesen. Das Loch wird verfüllt, das ist für uns ganz normales Tagesgeschäft.“ Es gebe immer wieder solche Stellen, wo es zu kleineren unterirdischen Ausspülungen käme. „Wenn uns so etwas gemeldet wird, kommen wir wie in diesem Fall auch am Wochenende raus und ergreifen die nötigen Maßnahmen“, sagte Werner.

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