Vestische bietet in ihren Bussen eine neue Anschluss-Anzeige an

Busverkehr

Viele Busfahrgäste kennen die Frage: Bekomme ich meinen Anschlussbus oder -zug wohl pünktlich? Wer nicht permanent mit dem Handy arbeitet, hat es schwer. Die Vestische will das jetzt ändern.

Castrop-Rauxel

14.08.2019 / Lesedauer: 2 min
Vestische bietet in ihren Bussen eine neue Anschluss-Anzeige an

Auf den Monitoren in den Bussen der Vestischen kann man jetzt sehen, welche Anschlussmöglichkeiten man hat. © Vestische

Wer kennt es nicht: Man sitzt im Bus, braucht irgendwo einen Anschluss, ist aber nicht sicher, ob man ihn erreichen kann. Und mit dem Handy im Netz suchen, ist oft problematisch.

Die Vestische Straßenbahnen GmbH aus Herten, die auch einige Verbindungen auf Castrop-Rauxeler Stadtgebiet anbietet, will den Fahrgästen nun helfen: Das Unternehmen hat nach eigener Aussage in ihrer Busflotte die automatische Anschlussanzeige in Betrieb genommen. Auf den Info-Monitoren können die Fahrgäste nun erkennen, welche Verbindungen ihnen an wichtigen Knotenpunkten zur Verfügung stehen.

Die sechs aktuellsten Anschlüsse in Echtzeit

Steuert eine Linie einen von 66 Verknüpfungsstellen an, listen sich auf der rechten Seite der Bildschirme automatisch die sechs aktuellsten Anschlüsse in Echtzeit auf. Dabei greift die Software auf den Datenserver des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) zu und kann die Verbindungen fortlaufend aktualisieren.

Fahrgäste können so erkennen, wann und wo der nächste Stadt- oder Schnellbus, der nächste Zug oder die nächste Straßenbahn abfährt. Wird die Zeit zu knapp, um den ursprünglichen Anschluss zu bekommen, können die Kunden nach Alternativen suchen, um die Fahrt fortzusetzen. Auch Ziele außerhalb des Bedienungsgebiets sollen angezeigt werden.

Die Vestische bietet diesen Service in allen Fahrzeugen an, die bereits mit 29-Zoll-Monitoren ausgestattet sind.

Lesen Sie jetzt
Ruhr Nachrichten Ein Tag mit...

Für Busfahrer Holger Müller ist die Berufung zum Beruf geworden

Holger Müller ist Busfahrer. Mit Leib und Seele. Eigentlich wollte er ja Flugkapitän werden. Stattdessen kutschiert er nun seine Passagiere im Gelenkbus durch Castrop-Rauxel. Von Till Goerke

Lesen Sie jetzt