Viele Briefwähler müssen noch Stimmzettel abgeben – das geht bis Sonntag

Kommunalwahl 2020

Rekord bei der Briefwahl: Bis Donnerstagmittag sind 15.300 Anträge auf Briefwahl im Rathaus eingegangen. Noch nicht alle sind ausgefüllt zurückgekommen. Mit der Post geht das jetzt nicht mehr.

Castrop-Rauxel

, 11.09.2020, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mehr als 15.000 Wähler haben in Castrop-Rauxel die Briefwahl beantragt.

Mehr als 15.000 Wähler haben in Castrop-Rauxel die Briefwahl beantragt. © Tobias Weckenbrock

So viele Castrop-Rauxeler wie bei keiner anderen Wahl zuvor haben ihre erste Wahl bereits getroffen und sich für die Briefwahl entschieden. Bis Donnerstagmittag (10.9.) waren 15.300 Anträge auf Briefwahl im Rathaus eingegangen. Davon sind bislang über 12.000 Briefwahlunterlagen wieder ausgefüllt im Rathaus angekommen.

Wer noch Briefwahlunterlagen zuhause hat, sollte diese nicht mehr mit der Post schicken, sondern direkt im Wahlbüro im Rathaus, Eingang B, abgeben oder in den Hausbriefkasten am Rathaus-Eingang C einwerfen, so informiert die Stadtverwaltung. Beide Eingänge erreicht man von der Forumsplatzseite aus.

„Die Wahlberechtigen selbst haben dafür Sorge zu tragen, dass ihr Wahlbrief bis Sonntag, 13. September, spätestens 16 Uhr im Rathaus eingetroffen ist“, heißt es in einer Pressemitteilung. Briefwahlunterlagen, die danach in den Rathaus-Briefkasten eingeworfen werden, werden nicht mehr bei der Auszählung der Stimmen berücksichtigt.

Bis zu sechs Stimmzettel werden ausgefüllt

Wer lieber seine Stimmzettel im Wahllokal ausfüllen will, hat dazu am Sonntag, 13. September, von 8 bis 18 Uhr Gelegenheit. Auf bis zu sechs Stimmzetteln geht es um die Wahlen zum Landrat, Kreistag, Bürgermeister, Gemeinderat, Ruhrparlament und gegebenenfalls zum Integrationsrat.

Jetzt lesen

Lesen Sie jetzt