Achtung: Viele Castrop-Rauxeler müssen am 13. September in ein anderes Wahllokal gehen

Kommunalwahl

Die Wahlbezirke für die Kommunalwahl in Castrop-Rauxel mussten neu bestimmt werden. Das heißt für die Anwohner von 35 Straßen am 13. September eine Umstellung. Hier finden Sie die Straßen.

Castrop-Rauxel

, 19.02.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der Zuschnitt der Wahlbezirke hat sich geändert. Das bedeutet, dass viele Castrop-Rauxeler in ein anderes Wahllokal gehen müssen.

Der Zuschnitt der Wahlbezirke hat sich geändert. Das bedeutet, dass viele Castrop-Rauxeler in ein anderes Wahllokal gehen müssen. © Volker Engel

Am 13. September werden in Castrop-Rauxel der Rat und der Bürgermeister neu gewählt. Zudem wird über einen neuen Landrat und die Zusammensetzung des Kreistags in Recklinghausen entschieden.

Stand jetzt werden im Herbst 60.449 Wahlberechtigte an die Urnen gerufen. Wahlberechtigt sind bei der Kommunalwahl Deutsche und alle weiteren EU-Bürger, die am Wahltag mindestens 16 Jahre alt sind.

Landesverfassungshof schreitet ein

So weit ist das bekanntes und unverfängliches Terrain. Als der Landesverfassungshof im Dezember 2019 aber darüber zu befinden hatte, ob es bei der Bürgermeisterwahl nun weiter eine Stichwahl geben sollte oder nicht (es wird sie geben), haben die Verfassungsrichter zudem bemängelt, dass die Einteilung der einzelnen Wahlbezirke nicht verfassungskonform sei.

Viele Wahlbezirke wichen bei der Zahl der Wahlberechtigten oder der Zahl der Einwohner zu sehr vom Mittelwert ab. Ungerecht, so das Gericht. Ein Beispiel: Im Castrop-Rauxeler Wahlbezirk 20 (Castrop/Obercastrop) liegt, gab es bisher 3275 Wahlberechtigte. Der Schnitt in der Stadt aber liegt bei 2628. Der Wahlbezirk hatte also fast 25 Prozent mehr Wahlberechtigte als der Durchschnitt.

Kleinster Wahlbezirk ist in Ickern End

Zum Vergleich: Der kleinste Wahlbezirk, Nummer 4 in Ickern End, hatte bisher nur 2198 Wahlberechtigte. So gehe das nicht, entscheiden die Verfassungsrichter im Dezember.

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Und so musste jetzt wie in allen anderen Städten in NRW auch in Castrop-Rauxel jeder einzelne Wahlbezirk untersucht werden. Maximal 15 Prozent dürfe die Abweichung vom Mittelwert betragen, hatten die Richter vorgegeben.

In Castrop-Rauxel, so stellte man fest, lagen die Einwohnerzahlen in vier Wahlbezirken zu niedrig und in vier weiteren zu hoch. Außerdem lag die Zahl der Wahlberechtigten in sieben weiteren Castrop-Rauxeler Wahlkreisen unter oder über den Grenzwerten.

„Das war viel Detailarbeit“

Also mussten die Zahlen neu gerechnet und die Wahlbezirke neu geschnitten werden. Jetzt hat die Verwaltung das Ergebnis der Berechnungen und Verschiebungen im Kommunalwahlausschuss vorgelegt. „Das war viel Detailarbeit“, betonte der Erste Beigeordnete Michael Eckhardt, der auch als Wahlleiter in Castrop-Rauxel fungiert.

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Im Ergebnis wurden jetzt Anwohner von immerhin 35 Straßen in Castrop-Rauxel für die Wahl im September in einen anderen Wahlbezirk verschoben.

Das heißt ganz konkret für die Wahlberechtigten, dass sie am 13. September ganz genau auf ihre Wahlbenachrichtigung gucken müssen, um in das richtige Wahllokal zu gehen.

Hier ändert sich etwas:

  • Tönnisheid
  • Dattelner Straße
  • Fasanenweg
  • Heckenweg
  • Im Depot
  • Zum Düker
  • Wartburgstraße 259 und 1-17 A/B
  • Römerstraße
  • Wilhelmstraße 87, 89, 94, 96, 97, 99, 103, 105, 107
  • Kornweg
  • Rauxeler Straße
  • Oberhofstraße 13, 13a, 15
  • Jahnstraße
  • Veilchenweg
  • Tulpenstraße
  • Bahnhofstraße
  • Schubertstraße 10-42 gerade
  • Im Sandweg 1-13
  • Am Hain
  • Gaswerkstraße 90-126 gerade/ungerade
  • Ringstraße
  • Engelsburgstraße
  • Engelsburgplatz
  • Brucknerstraße 1-7 ungerade und 2
  • Grimberg 26-44 gerade
  • Funkestraße 9B
  • Am Stadtgarten
  • Schillerstraße 31-33
  • Widumerstraße
  • Cottenburgstraße 61-74 gerade und ungerade
  • Schillerstraße 17-20
  • Glückaufstraße 30 - 56
  • Unterspredey
  • Ernststraße
  • Wittener Straße 27
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