Evangelisches Krankenhaus

Vier Plätze für unheilbar Kranke: die Palliativstation am EvK ist eröffnet

Das Evangelische Krankenhaus in Castrop-Rauxel hat jetzt eine Palliativstation. Sie ist am Samstag eröffnet worden – coronagemäß draußen, mit viel Abstand im Parkhaus des Krankenhauses.
Auf dem Parkdeck des EvK fand die Feier zur Eröffnung der neuen Palliativstation statt. © Volker Engel

Es sind schon ungewöhnliche Bilder, die die Corona-Pandemie mit sich bringt. Um die neue Palliativstation des Evangelischen Krankenhauses (EvK) in Castrop-Rauxel einzuweihen, ist man auf die oberste Etage des Parkhausdecks gezogen. Unter den Festrednern und Gästen der Einweihung standen: Autos. Und über ihnen war: der blaue Himmel.

Die Stühle waren alle im Corona-gerechten Abstand aufgereiht. Kommen durfte nur, wer sich vorher angemeldet hatte. Die Teilnehmerzahl war begrenzt.

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Eröffnung Palliativstation EvK

Das Krankenhaus ist sehr stolz auf seine neue Station: Gleich drei Stunden lang wurde sie gefeiert. Festredner waren der Theologische Direktor der Evangelischen Krankenhausgemeinschaft, Pfarrer Frank Obenlüneschloß, sowie Chefarzt Christoph Schildger. Für Musik sorgten Jane Franklin & Band mit Blues und Jazz.

Die neue Station des EvK hat drei Zimmer mit Platz für bis zu vier Patienten, Herzstück ist eine Wohnküche, in der für die Todkranken durchaus auch mal Torten gebacken werden können, wie Chefarzt Christoph Schildger im Vorhinein sagte.

Er betont: Die Patienten, die kommen, sind zwar unheilbar krank, sie kämen aber nicht zum Sterben. Sie sollen so intensiv betreut werden, dass es ihnen wieder etwas besser geht und sie nach Hause entlassen werden können.