Vom Tennis zum Tanzen

CASTROP-RAUXEL Der 17-jährige Rauxeler Medhi versucht bei ProSieben ein Popstar zu werden. Wenn's nicht klappt, möchte er gerne Medizin studieren. Peter Wulle sprach mit ihm:

03.07.2007, 18:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Vom Tennis zum Tanzen

<p>Medhi beim Casting in Duisburg, wo er unter den besten 14 Bewerbern landete. ProSieben</p>

Hallo Medhi, hast du dich von Aneta inspirieren lassen, um nun selbst auf die große Showbühne zu springen?

Medhi: Nicht ganz, ich wollte mich immer schon für die Popstars bei ProSieben bewerben. Aber "Germany's next Topmodel" mit Aneta habe ich natürlich geguckt und fand das toll. Ich kannte auch den Bruder von Aneta und meine Schwester Hatice ist mit ihr befreundet.

Jetzt willst du es also selbst versuchen und ein Popstar werden. Wie weit bist du schon gekommen? Beim ersten Casting in Duisburg gab's immerhin 2133 Bewerber.

Medhi: Zwei Runden habe ich schon geschafft. Das heißt, ich bin unter den 14 Leuten, die die Jury in Duisburg ausgesucht hat. Jetzt geht's drum, ob ich es auch in das Qualifying mit den 60 Besten aus ganz Deutschland schaffe.

Das sehen wir in der morgigen Sendung?

Medhi: Ja, genau. Es werden Leute gesucht, die gut tanzen und singen können. Eines von beidem sollte man richtig gut können.

Was ist deine Stärke?

Medhi: Wohl das Tanzen. Ich bin zunächst auch in der ersten Gesangsrunde weiter gekommen, aber beim Vortanzen zu "Roll it" von Rihanna hat mich die Jury dann besser als Tänzer gesehen.

Seit wann tanzt du schon?

Medhi: Erst seit einem Jahr. Früher habe ich Tennis gespielt, aber dann habe ich eine eigene Tanzgruppe gegründet, mit der ich in Castrop-Rauxel auch schon einige Male aufgetreten bin.

Wie heißt ihr und was habt ihr schon gemacht?

Medhi: Wir sind die "Freaky five" und sind zuletzt bei der Say-No-Party und im Café Q aufgetreten.

Ist man vor der ProSieben-Jury dann überhaupt noch aufgeregt?

Medhi: Auf jeden Fall. Bei einem Casting sind ja viele Gleichaltrige um einen herum, die alle auch Kontrahenten sind. Man wird da schon nervös. Ich hab zum Beispiel vor der Jury gestanden und wusste plötzlich nicht, wie ich anfange. Es braucht dann etwas Zeit, bis man lockerer wird.

Was sagen deine Freunde, Mitschüler an der Janusz-Korczak-Gesamtschule und die Familie dazu, dass du morgen im Fernsehen bist?

Medhi: Die unterstützen mich alle. Viele treffen sich und gucken alle zusammen. Ich glaube, sogar einige Lehrer kommen auch dazu.

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