Wanderin aus Castrop-Rauxel stirbt bei tragischem Unfall auf Kanaren-Insel La Gomera

rnTödlich verunglückt

Sie war auf Wandertour im Urlaub, unterwegs auf einem Wanderweg im Valle Gran Rey, einem Tal an der Westküste von La Gomera. Dann stürzte die Urlauberin aus Castrop-Rauxel ab und starb.

Castrop-Rauxel

, 25.01.2019, 11:25 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das Valle Gran Rey wird als Paradies für Aussteiger bezeichnet. Und es gilt als schönster Ort für Urlaub auf der vulkanischen Insel La Gomera, einer kleineren Insel der Kanaren, direkt westlich von der Hauptinsel Teneriffa im Atlantik gelegen. Es gibt kluftige Berge, der höchste Gipfel auf knapp 1500 Metern, das weite Meer, kleine Dörfer, terrassenartig angelegte Felder, Palmen und Bananenbäume, außergewöhnliche Strände.

Sturz nach einer Wander-Pause

Ein Ehepaar aus Castrop-Rauxel reiste dorthin in den Urlaub. Am Montag, 14. Januar, starb die Frau gegen 14 Uhr auf einer Wanderung. Sie soll nach einer Pause aufgestanden sein, einen Schwindelanfall gehabt haben und dann mehrere Meter in die Tiefe gestürzt sein. Dabei zog sie sich nach einem Bericht des deutschsprachigen Nachrichten-Portals „kanarenmarkt.de“ tödliche Verletzungen zu.

Wanderin aus Castrop-Rauxel stirbt bei tragischem Unfall auf Kanaren-Insel La Gomera

Die Insel La Gomera gehört zu den Kanaren und liegt 30 Kilometer westliche von Teneriffa. In dieser zerklüfteten Vulkan-Landschaft kam eine Castrop-Rauxelerin bei einer Wanderung ums Leben.

Am selben Abend noch machte die schlimme Nachricht bei Eintracht Ickern die Runde. Der Verein schrieb auf seiner Facebook-Seite: „Heute hat uns eine traurige Nachricht erreicht.“ Die Mutter eines A-Jugendspielers sei tödlich verunglückt. „Wir als Verein möchten unser aufrichtiges Beileid ausdrücken und dem Spieler in dieser schweren Zeit unsere Unterstützung zusichern.“ Und: „Menschen, die wir lieben, bleiben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen.“

Helikopter im Einsatz

Die genauen Hintergründe des Unfalls sind nicht bekannt. Die Ankunft eines Rettungshubschraubers kam allerdings zu spät: Der Helikopter konnte nur noch den Leichnam der Frau bergen. Das bergige Gelände soll vorherige Versuche erschwert haben: So konnten Rettungskräfte, die schnell zur Stelle waren, die Absturzstelle zunächst nicht vom Boden aus erreichen. Hilfe aus der Luft war dann nicht mehr möglich.

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