Wann öffnet die Großnotunterkunft in Habinghorst?

Nach Terminverschiebung

Das Datum für den Erstbezug der so genannten Großnotunterkunft auf dem ehemaligen Kraftwerksgelände an der B 235 in Habinghorst steht noch nicht fest. Am Mittwoch steht das Thema auf der Tagesordnung des Regierungspräsidenten in Münster. Anschließend werden zeitnah Details erwartet.

HABINGHORST

, 05.01.2016, 15:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Großnotunterkunft in Habinghorst.

Die Großnotunterkunft in Habinghorst.

„Die Zeltstadt wächst und gedeiht“, berichtete Michael Vaupel, Vorstandschef des DRK-Kreisverbandes Recklinghausen als Träger der Einrichtung des Landes am Dienstag. In der vorläufigen internen Kommunikation gelte der 15. Januar als Fertigstellungstermin. Das Personal sei bereits vor Ort und damit beschäftigt, Dinge einzuräumen und vorzubereiten.

Außen sei man soweit fertig, im Inneren würden Restarbeiten laufen. Klar sei, dass es noch ein Abschlussgespräch und eine Abnahme der Zeltstadt gebe.

Für 1000 Menschen konzipiert 

Die Zeltstadt ist für 1000 Menschen konzipiert und beinhaltet bei Weitem nicht nur die puren Schlafgelegenheiten, sondern auch Platz für soziale Begegnung, medizinische Betreuung, Hygiene und Co.

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Eigentlich hätte die Unterkunft in Leichtbauweise, die Böen bis Windstärke 8 aushält, schon vor einigen Wochen fertiggestellt sein sollen. Der ständige Regen hatte das Erdreich auf dem alten Kraftwerksgelände aber derart aufgeweicht und vertieft, dass aufwändige Asphaltarbeiten notwendig wurden. 

Heftige Kritik

Nach einem Tag der offenen Tür am 11. Dezember hatte der Evangelische Kirchenkreis zu heftiger Kritik ausgeholt und die Unterkunft als menschenunwürdig bezeichnet.

Die Beteiligten wollen sich am 11. Januar (Montag) zu einem Gespräch bei Bürgermeister Rajko Kravanja treffen. 

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