Warum es gerade eine Mahnungsflut vom Kreis Recklinghausen gibt

Mahnungen in Serie

Massig Mahnungsschreiben haben Menschen im Kreis Recklinghausen in Aufregung versetzt und Fragen aufgeworfen. Nun geht das Gerücht um, dass es Fälschungen seien. Was ist jetzt richtig?

Castrop-Rauxel

, 25.05.2019, 14:06 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Kreishaus in Recklinghausen.

Das Kreishaus in Recklinghausen. © Jörg Gutzeit

In den vergangenen Tagen haben viele Bürger per Post Mahnungen vom Kreis Recklinghausen erhalten. Auf verschiedenen Wegen wird aktuell spekuliert, dass es sich dabei um Fälschungen handelt.

Das ist nicht richtig. Die Schreiben wurden von der Kreiskasse des Kreises Recklinghausen versendet und sind somit auch gültig - auch, wenn man als Bürger nun mehrere Mahnungsschreiben auf einmal bekommen haben sollten.

Die Software-Umstellung ist schuld

„Dass aktuell vermehrt Mahnungen bei den Bürgern ankommen, liegt an einer Software-Umstellung“, erklärte Svenja Küchmeister, Sprecherin des Kreises Recklinghausen, jetzt auf Anfrage. „Der Rechnungslauf des Kreises wird nun komplett digital abgewickelt“, so Küchmeister weiter.

Durch die Umstellungen hätte sich einiges im System angestaut. Dadurch kann es sein, dass Bürger auf Zahlungsversäumnisse hingewiesen werden, die bereits einige Monate zurückliegen.

Telefon-Flut: Fragen besser per Mail stellen

Seit der Mahnungsflut habe es vermehrt telefonische Nachfragen von verwirrten Bürgern gegeben, so Küchmeister. Sie bittet um Verständnis, dass die Mitarbeiter telefonisch darum schwer zu erreichen sind. Alternativ per Mail: kreiskasse@kreis-re.de.

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